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Wirecard-Aktie: Wieso zum Teufel rudert der Zahlungsdienstleister ausgerechnet hier zurück?!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.01.2020, 07:42  |  1205   |   |   

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) möchte in diesem Jahr wohl wieder angreifen. Rein kurstechnisch soll mithilfe der Prüfergebnisse der Wirtschaftsprüfer von KPMG der Turnaround angestoßen werden. Das Wachstum soll gleichzeitig deutlich zweistellig bleiben, was unterm Strich erstmalig zu einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Milliardenhöhe führen soll.

Neben dem normalen Kundenwachstum hat der Zahlungsdienstleister dabei angekündigt, das Privatkundengeschäft in den Fokus zu rücken, davon jedoch wieder ein kleines bisschen zurückgerudert. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu den aktuellen Meldungen wissen sollten.

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Limit für Zinsen eingeführt

Wie aufmerksame Investoren der vergangenen Wochen und Monate mit Sicherheit wissen, hat ein wesentlicher Schritt im Privatkundenbereich in letzter Zeit für reichlich Aufsehen gesorgt. Wirecard hat schließlich angekündigt, im Rahmen seiner Privatkunden-App boon Planet Zinsen zahlen zu wollen. 0,75 % p. a. sollte es dabei auf das Guthaben geben, was gerade in Zeiten der Null- beziehungsweise neuerdings auch Negativzinsen wie ein disruptives Geschäftsmodell erschien.

Nun scheint der Zahlungsdienstleister hier zumindest quantitativ ein wenig zurückgerudert zu sein. Wie das Unternehmens- und Technologienachrichtenportal it-times berichtet, habe man die unbeschränkte Verzinsung des Guthabens aufgehoben. Demnach gelte dieses Lockangebot nur noch für die ersten 10.000 Euro, die man innerhalb der Finanz-App führe, was einer Limitierung gleichkommt.

Wie das besagte Nachrichtenportal dabei hervorhebt, grenzt der Zahlungsdienstleister sogar noch vor dem Start der App dieses Angebot ein. Gewiss ein bemerkenswerter Schritt, bei dem der DAX-Konzern nun auf die Bremse tritt, was jedoch einige Gründe haben könnte. Oder unterm Strich womöglich auch halb so wild sein könnte.

Das Angebot bleibt weiterhin konkurrenzlos

Die derzeitigen Konditionen von Wirecard bleiben schließlich konkurrenzlos. Auf Tages- oder auch Festgeld zumindest eine zeitlich unbegrenzte Rendite von 0,75 % p. a. zu bekommen, und wenn es bloß auf die ersten 10.000 Euro ist, grenzt in den aktuellen Zinszeiten an ein Wunder. Viele Sparer dürften sogar froh sein, wenn ihre Bank noch keine Negativzinsen auf die Einlagen erhebt, womit Wirecard noch immer ein starkes Angebot besitzt.

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