PALLADIUM Fahnenstange mahnt zur Vorsicht

18.01.2020, 14:12  |  7291   |   |   

Die Rally bei Palladium läuft und läuft. Von einem Abebben des Aufwärtsdrangs ist aktuell (noch) nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil. Es scheint immer dynamischer voranzugehen. In der aktuellen Phase ist Palladium der Inbegriff eines parabolischen Anstiegs. Palladium stellt die anderen Edelmetalle damit in den Schatten. Jedoch mahnt die Ausbildung der Fahnenstange zur Vorsicht. 

Rückblick. Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung „PALLADIUM - Edelmetall bleibt spannend!“ vom 30.12. bewegte sich das Edelmetall noch auf einem deutlich niedrigeren Preisniveau. Und so hieß es in der betreffenden Kommentierung unter anderem „[…] Die 38-Tage-Linie und die aus unserer Sicht aktuell zentrale Unterstützungszone 1.830 / 1.800 US-Dollar wurden erfolgreich getestet. Der Aufwärtstrend ist intakt, die 200-Tage-Linie strebt stramm gen Norden. Mit anderen Worten: Aus charttechnischer Sicht ist alles im grünen Bereich.  In der nächsten Zeit sollte eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zwischen 1.800 US-Dollar und 2.000 US-Dollar nicht überraschen. Über kurz oder lang wird sich zeigen müssen, ob der Aufwärtstrend in der Lage ist, Palladium durch die 2.000 US-Dollar zu drücken.[…]“

Palladium hielt sich in der Folgezeit nicht lange auf, durchbrach die 2.000 US-Dollar-Marke und nahm dann noch einmal so richtig Fahrt auf. Aktuell rücken sogar die 2.500 US-Dollar in den Fokus. Mit Blick auf das exponierte Preisniveau muss aber über kurz oder lang mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden. Auf Dauer wird sich die Schwerkraft nicht aushebeln lassen. Ob der zurückgelegten Wegstrecke und der veritablen Fallhöhe könnte es dann auch etwas ruppiger werden. Aus charttechnischer Sicht lassen sich erst im Bereich 2.000 und im Bereich von 1.830 /1.800 US-Dollar potentielle Haltebereiche lokalisieren. 

Kurzum: Aktuell gilt (noch) die alte Börsenweisheit „die Hausse nährt die Hausse“. Die Bewegung ist überkauft. Der Preis ist seiner 200-Tage-Linie enteilt. Die Gefahr von Gewinnmitnahmen steigt von Tag zu Tag. Rücksetzer spielen sich hierbei idealerweise oberhalb von 2.000 US-Dollar ab, im jedem Fall ist ein Rücksetzer unter die 1.800 US-Dollar zu vermeiden. 
 

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