Aktienmärkte Coronavirus-Ausbruch: Diese BioTechs gehen jetzt steil – Plus 215 Prozent in einem Monat

28.01.2020, 13:48  |  35386   |   |   

Während Kurse von Aktien der Reise- und Tourismusbranche wegen des Coronavirus-Ausbruchs einbrechen, gehen eine Handvoll BioTechs steil. Bloomberg vergleicht den derzeitigen BioTech-Aktien-Boom sogar mit der Bitcoin-Manie aus dem Jahr 2018. Wie können Anleger von dieser Welle profitieren?

Beate Sander (81), Deutschlands bekannteste Börsen-Oma und Millionärin durch Aktien, erklärte exklusiv gegenüber wallstreet:online: „Das Gesundheitswesen mit Pharma- und Biotechkonzernen, die sich mit Diagnostik, Laboruntersuchungen, Prävention usw. befassen, werden in besonderem Maße, von dem sich ausbreitenden Corona-Virus in China profitieren. Dabei ist ein Übergreifen auf Europa, Afrika, vielleicht auch Amerika möglich. Gefahr droht vor allem dann, wenn durch Mutationen der Krankheitsverlauf dramatischer als bislang in den meisten Fällen verläuft und das Ansteckungsrisiko steigt. Ich würde diesen Bereich mit einem internationalen Biotech-Aktienfonds oder ETFs abdecken. Es werden auch Klinik-Ausrüster und andere Branchen davon profitieren. Der Reiseverkehr - Luftfahrt- und Kreuzschifffahrt-Unternehmen, Hotelketten usw. - wird dagegen sinkende Umsätze und Erträge erwirtschaften. Auch wer Mundschutz und Schutzkleidung herstellt, wird den Absatz steigern. Kommt es zu einer Pandemie mit vielen Todesopfern, könnte daraus ein Crash entstehen. Dann lautet mein Rat: Ja kein kompletter Aktienverkauf. Früher oder später ist Erholung angesagt!“

Am vergangenen Freitag titelte der US-Nachrichtensender Bloomberg: „Aktienspekulationen rund um Coronavirus erinnert den Gesundheitssektor an den Bitcoin-Boom“. Der Coronavirus-Ausbruch in China habe zu einem Höhenflug bei BioTech-Aktien geführt. Besonders Nebenwerte wie Novavax, Cerus, Co-Diagnostics und Inovio Pharmaceuticals gingen derzeit durch die Decke. Die Novavax-Aktie gewann innerhalb eines Monats mehr als 116 Prozent hinzu. Bei Co-Diagnostics waren es im selben Zeitraum sogar fast 215 Prozent!

Doch Analysten warnen: Nicht alle BioTechs, die behaupten an einer Therapie für den Coronavirus zu forschen, tun dies auch wirklich. Laut Brian Skorney, Analyst bei der Investmentbank Baird, gebe es einige schwarze Schafe, die alle paar Jahre eine Pressemitteilungen über „ihre Bemühungen zur Behandlung einer potenziellen Pandemie“ herausgeben. Einige dieser Veröffentlichungen dienten lediglich „der Aktien-Pusherei“ und seien kein Beweis für echte klinische Fortschritte, erklärte Skorney gegenüber Bloomberg.

Doch wie können Anleger seriöse BioTechs von schwarzen Schafen, die nur gut getimte Pressemitteilungen veröffentlichen, unterscheiden? Brad Loncar, CEO von Loncar Investments, empfiehlt darauf zu achten, dass die Unternehmen tatsächlich mit professionellen und staatlichen Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten. So kooperiere beispielsweise das BioTech Moderna mit dem National Institutes of Health, einer US-Gesundheitsbehörde. Außerdem erhalte Moderna, wie auch Inovio, Zuschüsse von der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), erklärte Loncar gegenüber Bloomberg. Die CEPI ist eine weltweite Allianz von privaten, öffentlichen und philanthropischen Organisationen, welche die Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen fördern und finanzieren.

Das Handelsblatt berichtet unterdessen, dass sich die „Börsen wegen des Coronavirus im Angst-Modus“ befänden. Dow Jones, Nasdaq sowie S&P 500 schlossen den gestrigen Handelstag deutlich im Minus ab. Deutschlands Leitindex DAX startet die neue Woche ebenfalls deutlich im Minus. Auch an asiatischen Börsen ging es deutlich nach unten.

Autor: Ferdinand Hammer



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