PALLADIUM Edelmetall tut sich schwer

29.05.2020, 18:38  |  961   |   |   

Dem (ehemaligen) Highflyer im Edelmetallbereich fällt es nach wie vor schwer, sich aus dem Würgegriff der Korrektur zu befreien. In den letzten Wochen musste Palladium „kleinere Brötchen“ backen. Aus charttechnischer Sicht bildet das Edelmetall eine spannende Konstellation aus. Diese offeriert – im aktuellen Stadium – sowohl Chancen auf der Oberseite als auch Risiken auf der Unterseite. 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung vom 23.05. hieß es unter anderem „[…] In der Folgezeit wurde es spannend. Die Unterstützung bei 1.830 US-Dollar geriet unter Druck und musste diesem letztendlich nachgeben. Palladium fand sich zügig im Bereich von 1.750 US-Dollar wieder, konnte dann aber über die Ausbildung eines kleinen Doppelbodens die Basis für einen fulminanten Zwischensprint legen, der kurzzeitig auch den Abwärtstrend ins Wanken brachte. Der Vorstoß auf der Oberseite lief zunächst vielversprechend an. Das Edelmetall konnte zügig den Bereich um 2.000 US-Dollar zurückerobern und damit auch den Abwärtstrend (rot) aushebeln. Palladium lief rasch an den untergeordneten Widerstand bei 2.125 US-Dollar heran, verpasste es an dieser Stelle jedoch, entscheidend nachzusetzen. Eine Ausdehnung der Bewegung über die 2.125 US-Dollar oder gar über die 2.250 US-Dollar hinweg hätte der Erholung mehr Relevanz verliehen. So aber drehte das Edelmetall wieder ab und läuft nun Gefahr, erneut wichtiges Terrain aufgeben zu müssen. Der erneute Rücksetzer unter die 2.000 US-Dollar bringt nun die 200-Tage-Linie in Bedrängnis. Einen Bruch der 1.830 US-Dollar und vor allem der 1.750 US-Dollar gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Auf der Oberseite liegen die wichtigen Ziele bei 2.125 US-Dollar und vor allem bei 2.250 US-Dollar.“


In den letzten Handelstagen manifestierte sich der Bruch der 2.000er Marke. Palladium orientierte sich tendenziell nach unten. Dass zudem die 200-Tage-Linie bärisch gekreuzt wurde, hellte das Chartbild dann auch nicht unbedingt auf. Auf der Unterseite läuft Palladium nun Gefahr, in Richtung 1.750 US-Dollar oder gar 1.500 US-Dollar abzutauchen.

Allerdings gilt es gleichzeitig, eine Dreiecksformation im Auge zu behalten, die sich aufgrund der jüngsten Preisentwicklung ausgebildet hatte und in deren Spitze Palladium nunmehr gelaufen ist. Bahnt sich hier ein größerer Bewegungsimpuls an? Die Richtung wäre Stand heute freilich offen. In der aktuellen Konstellation gilt es aus unserer Sicht, insbesondere auf die Marken von 1.750 US-Dollar (unter die sollte es idealerweise nun nicht mehr gehen) und auf die 2.000 US-Dollar sowie die 2.125 US-Dollar zu achten. Ein Ausbruch über die 2.125 US-Dollar würde das Chartbild deutlich aufhellen, wohingegen ein Rutsch unter die 1.750er Marke eine Neubewertung der Lage erforderlich machen würde. 
 

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