Inflation? Welche Inflation? Warum auch nächstes Jahr keine höheren Zinsen drohen

Gastautor: Simon Weiler
23.12.2020, 02:29  |  177   |   |   

Einer der wichtigsten Faktoren für die schnelle Erholung des Aktienmarkts in diesem Frühjahr war die beherzte Reaktion der Zentralbanken. In den USA kehrte die Fed zum „Quantitative Easing“ zurück, der expansiven Geldpolitik der Jahre nach der Finanzkrise. In Europa reagierte die EZB mit einer nochmaligen Ausweitung ihres Anleihenkaufprogramms.

Marko Behring hält den Fokus auf die Verbraucherpreise für etwas zu einseitig: „Die Inflation ist längst unser täglicher Begleiter. Sie findet nur nicht im Einkaufskorb statt, sondern an den Finanzmärkten, dem Aktienmarkt, dem Goldmarkt sowie am Immobilienmarkt.“

Gerade am deutschen Immobilienmarkt lässt sich für deutsche Anleger diese Entwicklung doppelt erleben: in Form niedriger Zinsen, aber auch hoher Preise. „Wir leben in Zeiten einer sektoralen Inflation“, so Behring, „und die Preise von Aktien, Renten, Gold und Immobilien sind enorm gestiegen.“

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Inflation? Welche Inflation? Warum auch nächstes Jahr keine höheren Zinsen drohen Für Marko Behring, Leiter Asset Management der Fürst Fugger Privatbank, ist angesichts dieser Geldschwemme die Frage seiner Kunden nach einem Anstieg der Inflation im Jahr 2021 verständlich, denn die Geldmenge wächst und wächst und die Inflation liegt nahe Null. Eigentlich müsste dieses Geldmengenwachstum die Inflation anheizen. Tut sie aber nicht. Oder etwa doch?

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