Zwei Value-Aktien, die bis 2030 das Vermögen vergrößern könnten!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
21.01.2021, 09:36  |  1068   |   |   

Zwei potenzielle Value-Aktien gesucht? Vor gar nicht mal langer Zeit hatte ich einen Artikel über Wachstumsaktien geschrieben, die bis 2030 ein Vermögen aufbauen könnten. Er behandelte Aktien mit einem starken Wachstum. Jedoch erwirtschaften beide in dem Artikel vorgestellten Aktien noch Verluste – was oftmals typisch für solche Werte ist.

Das Risiko solcher Investments ist dabei nicht zu vernachlässigen, denn mittelfristig könnte die Konkurrenz zunehmen und damit Druck auf das Wachstum ausüben, bevor die Profitabilität überhaupt erreicht wurde.

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Wem eine solche Wachstumsstrategie zu riskant ist, dem möchte ich heute zwei Aktien aus dem entgegengesetzten Value-Lager vorstellen, die sich bis 2030 ebenfalls gut entwickeln könnten.

Konkret handelt es sich um die Anteilsscheine von Fresenius (WKN: 578560) sowie Tyson Foods (WKN: 870625). Beide Aktien zeichnen sich nicht gerade durch ein starkes Wachstum aus. Dafür überzeugen sie aber bei der Bewertung umso mehr. Auch zeigen sie, dass sie in Krisenjahren weiter profitabel sein können – klassische Value-Aktien eben. Werfen wir nun mal einen tieferen Blick auf diese beiden Aktien.

Zwei potenzielle Value-Aktien

1) Fresenius Aktie

Bei der ersten Value-Aktie handelt es sich mit Fresenius um einen global diversifizierten Gesundheitskonzern. Das im hessischen Bad Homburg vor der Höhe ansässige Unternehmen wird gemäß Reuters mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,04 bei einer Dividendenrendite von 2,17 % gehandelt (Stand: 20.01.2021).

Aktuell leidet der Gesundheitskonzern unter der Corona-Pandemie, denn planbare Operationen fanden aufgrund der Bereitstellung von Intensivkapazitäten nicht statt. 

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 wurde dennoch ein währungsbereinigter Umsatzanstieg von 5 % auf knapp 27 Mrd. Euro ausgewiesen, das Konzernergebnis sank jedoch währungsbereinigt um 4 % auf 1,3 Mrd. Euro.

Für das Gesamtjahr 2020 rechnete der Vorstand zum damaligen Zeitpunkt mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 % bei einem Anstieg des um Währungseinflüsse bereinigten Konzernergebnisses von -4 bis +1 %. 

Am Ende wird wahrscheinlich die Entwicklung der COVID-19-Pandemie eine entscheidende Variable bei der Erreichung der tatsächlichen Ziele sein.

Mit den zuletzt abgelieferten Zahlen erscheint Fresenius wie ein Fels in der Brandung, dem selbst große Krisen nur wenig auszumachen scheinen. 

Solide erscheinen auch die mittelfristigen Ziele, die ein organisches Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 % jährlich im Zeitraum 2020 bis 2023 vorsehen. Der organische Ergebniszuwachs soll mit 5 bis 9 % im selben Zeitraum deutlich schneller zu legen.

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