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BAYER IM FOKUS Mit Agrarneuheiten auf Wachstumskurs - Zweifel bleiben

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
11.05.2021, 08:35  |  496   |   |   

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der Bayer-Konzern will nach einer zuletzt trägen Geschäftsentwicklung wieder auf Wachstum schalten. Rückenwind sollen dabei mittelfristig viele neue Agrarprodukte und neue Medikamente liefern. Noch hat der Agarchemie- und Pharmakonzern aus Leverkusen aber nicht alle Investoren und Analysten überzeugt. Zudem ist das Thema Glyphosat-Klagen in den USA nicht abgehakt. Was bei Bayer los ist, was die Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Nach einem schwierigen Jahr 2020 haben sich die Perspektiven für Bayer zuletzt deutlich aufgehellt. Vor allem die starke Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten wie Mais und Soja dürfte das Agrargeschäft antreiben. Die Landwirte in den für Bayer wichtigen Märkten Nord- und Südamerikas greifen dann eher zu teureren Saatgut-Varianten. Zudem steigt der Anreiz, mehr Geld für Pflanzenschutzmittel und Unkrautvernichter auszugeben.

Bayer-Chef Werner Baumann äußerte sich bei der Hauptversammlung Ende April optimistisch mit Blick auf die Geschäftsentwicklung. "Es zeichnet sich aber ab, dass wir erfolgreich ins Jahr gestartet sind. Gerade im Agrargeschäft sehen wir ein Marktumfeld, das uns zunehmend positiv stimmt." Details soll es am 12. Mai bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal geben.

Schnell kommt Bayer zudem bei der Integration des US-Saatgutkonzerns Monsanto voran. "Wir gehen davon aus, dass wir alle Synergien aus dem Zusammenschluss bis zum Jahresende 2021 erreichen werden - ein Jahr früher als ursprünglich geplant", hatte Baumann im März dem "Handelsblatt" gesagt. Die Einsparungen im Zuge der Integration sind auch wichtig, um zumindest einen Teil des Gegenwinds durch die schwachen Währungen Lateinamerikas auszugleichen, die auf das Umsatzwachstum im Agrargeschäft drücken.

Negativ nachwirken könnte noch die verspätete Verlängerung der Genehmigung für den Unkrautvernichter Dicamba durch die US-Umweltbehörde EPA spät im vergangenen Jahr. Durch die Unsicherheit vor der Genehmigung dürften nicht wenige Landwirte Sojasaat vorbestellt haben, die mit anderen Unkrautvernichtern kompatibel ist. Das könnte Bayer in der Pflanzsaison Anfang 2021 Marktanteile gekostet haben, weshalb der Fokus der Investoren nun auf den Perspektiven liegt.

Und die sind laut Bayer positiv. Ko nzern-Manager Baumann strebt im Agrargeschäft ab 2022 ein Wachstum über dem des Marktes an. Rückenwind sollen in den kommenden Jahren zahlreiche Produkteinführungen liefern, darunter mehrere hundert neue Sorten Mais, Soja und Gemüse. Große Hoffnung ruht zudem auf kurzwüchsigem Mais, der weniger windanfällig ist, und auf Sojabohnen mit einer Toleranz gegenüber gleich fünf verschiedenen Unkrautvernichtern.


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