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Valneva Das wird nun wichtig.

Hinter der Aktie des französischen Biotechnologiekonzerns Valneva liegen im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Handelstage.

Hinter der Aktie des französischen Biotechnologiekonzerns Valneva liegen im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Handelstage. Nach dem fulminanten Abverkauf beruhigte sich der Kurs zuletzt etwas; zumindest oberflächlich. Die nächsten Handelstage könnten einmal mehr herausfordernd für die Aktie werden… 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung vom 11.12. „Valneva - Charttechnische Lage bleibt ambivalent“ hieß es unter anderem „[…] Auf der Oberseite thront im Bereich von 30 Euro eine veritable Doppeltopformation. An diesem Widerstand wird sich jede zukünftige Aufwärtsbewegung messen lassen müssen. Mit anderen Worten: Erst ein signifikanter Ausbruch über die 30 Euro würde das Chartbild bei Valneva klären. Aktuell spielt die Musik jedoch ohnehin eher auf der Unterseite und hier im Bereich der wichtigen Unterstützung um 23 Euro, die in Verbindung mit den 20 Euro derzeit die aus unserer Sicht zentrale Unterstützungszone bildet. Sollte es daher nachhaltig unter die 20 Euro gehen, ist Obacht geboten. Kurzum. Aus charttechnischer Sicht muss es für Valneva zunächst darum gehen, auf der Unterseite nicht weiter in Bedrängnis zu geraten. Vor diesem Hintergrund sind Rücksetzer unter die 20 Euro tunlichst zu vermeiden. Auf der Oberseite sind Vorstöße in Richtung 30 Euro zwar jederzeit möglich, doch erlangen diese erst Relevanz, sollten sie die Aktie nachhaltig über die Marke von 30 Euro führen.“


In der Folgezeit wurde es dann spannend. Noch im Dezember gelang es der Aktie zunächst, etwas Druck von der eminent wichtigen Marke von 23 Euro zu nehmen. Valneva schien sich oberhalb von 25 Euro festsetzen zu können, doch der so wichtige Vorstoß über die 30 Euro blieb aus. Stattdessen begann es auf der Unterseite ganz gewaltig zu bröckeln. 

Der abermalige Verlust der 25 Euro war ein erstes Warnzeichen. Der darauffolgende Verlust der 23 Euro mischte die Karten dann noch einmal neu. Auf der Unterseite entlud sich das Abwärtspotential daraufhin. Die eminent wichtigen 20 Euro wurden pulverisiert. Mit Müh und Not  gelang Valneva die Verteidigung der 15 Euro Unterstützung und damit die Verteidigung der 200-Tage-Linie. Mit Blick auf die Relevanz der 15er Marke hätte ein Durchbruch zu einer weiteren Verschärfung der Situation geführt. 

In den letzten Handelstagen schaffte es Valneva zumindest, sich erst einmal im Bereich von 17+ Euro festzusetzen. Gewonnen ist damit  aus charttechnischer Sicht freilich noch nichts, steht doch noch immer der Unterstützungsbereich von 15 Euro latent unter Druck. Erst, wenn es Valneva gelingen sollte, über die 20 Euro oder gar 23 Euro zu laufen, käme es zu einer Entspannung. Ob ihr das jedoch kurzfristig mit Blick auf die aktuelle Gemengelage gelingen wird, ist zumindest fraglich. Obacht ist derzeit allemal geboten!   
   


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