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Gold Das könnte was werden, wenn… 

Noch ist Gold nicht „übern Berg“, doch im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle ist das Edelmetall in puncto Comebackversuch bereits einen (großen) Schritt weiter…. 

Wer nun dachte, dass Gold nach den diversen Fehlschlägen der Vergangenheit in eine lethargische Phase eintreten würde, sieht sich gegenwärtig eines Besseren belehrt. Gold überrascht in diesen Tagen mit Vitalität…

Noch ist Gold nicht „übern Berg“, doch im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle ist das Edelmetall in puncto Comebackversuch bereits einen (großen) Schritt weiter…. 

Rückblick. So hieß es Ende Dezember hier unter anderem „[…] Die Erholung bei Gold ist mit Wohlwollen zur Kenntnis zu nehmen. Deren Nachhaltigkeit muss sich jedoch erst noch herausstellen. In einem schwierigen Marktumfeld gelang es dem Edelmetall zumindest, die 1.800er Marke zu überspringen. Die nächsten Ziele liegen nun bei 1.830 US-Dollar und 1.850 US-Dollar. Sollte es gar zu einer Ausdehnung der Bewegung über die 1.870 US-Dollar kommen, wäre das ein wichtiger Fingerzeig. Auf der Unterseite bleiben etwaige Rücksetzer idealerweise auf 1.800 US-Dollar begrenzt. Unter die 1.750 US-Dollar sollte es hingegen nicht mehr gehen. Anderenfalls müsste die Lage neu bewertet werden.“ 

In der Folgezeit entbrannte zunächst ein zähes Ringen um die 1.830 US-Dollar. Diverse Versuche, diesen Widerstand zu entern, scheiterten jedoch erst einmal. Immer wieder wurde Gold zurückgeworfen, verstand es in diesen Situationen aber wiederum, Rücksetzer auf den Bereich 1.790 / 1.780 US-Dollar zu begrenzen. Die eminent wichtige Unterstützung von 1.750 US-Dollar blieb ebenfalls ungefährdet. 

Die fundamentale Gemengelage ist weiterhin ambivalent. Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung des Edelmetalls scheint derzeit noch die Basis zu fehlen. Dennoch könnte es mit einem Goldpreisanstieg etwas werden.  

Die Bestandsentwicklung des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares, bemühen wir immer mal wieder als rudimentären Indikator, um die Befindlichkeiten im Goldsektor zu erfassen. Seit Monaten waren kontinuierliche Abflüsse aus dem ETF zu beobachten. Gold als sicherer Hafen trat angesichts der Hausse an den Aktienmärkten immer mehr in den Hintergrund. Unmittelbar vor dem Jahreswechsel wurde mit etwas mehr als 973 Tonnen (per 28.12.) ein Verlaufstief für 2021 markiert. Seitdem ist zumindest eine Stabilisierung mit leicht positiven Ansätzen zu beobachten. So wurde der Bestand per 19.01. wieder mit 981 Tonnen angegeben. Die aktuelle Entwicklung ist sicherlich noch als fragil zu bezeichnen. Allerdings könnte ein nachhaltiges Anziehen der Investmentfrage den Goldpreis stimulieren. Vor diesem Hintergrund sollte vor allem die Situation an den Aktienmärkten beobachtet werden. Kommt es dort zu einer knackigen Korrektur, könnte Gold wieder vom „Sicherer Hafen“-Argument profitieren. Womöglich werden bereits die nächsten Tage aufzeigen, wohin die Reise gehen könnte. 

Kurzum. Gold hat mit Ausbruch über die 1.830 US-Dollar wieder etwas Aufwärtsmomentum aufgebaut. Um das Ganze in etwas Zählbares umzumünzen, muss das Edelmetall die 1.850 US-Dollar und im Anschluss die 1.870 US-Dollar überwinden. Sollte Gold die 1.870 US-Dollar knacken können, könnte eine Ausdehnung der Bewegung auf 1.900+ US-Dollar möglich werden. Doch bereits ein Rücksetzer unter die 1.800 US-Dollar oder gar unter die 1.780 US-Dollar würde das Chartbild erheblich eintrüben. Sollte Gold unter die 1.750 US-Dollar abtauchen müssen, würde eine Neubewertung der Lage notwendig werden. 
 


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