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Das Angst-Barometer

Wie lange wird der freie Westen hier noch zuschauen können? Diese Frage ist wohl leider falsch gestellt ...

Das Angst-Barometer

 

Neue Messungen ergeben Ungeheuerliches

 

Kann man eigentlich die Angst des Westens vor dem russischen Diktator Putin messen? Ja, das kann man.

 

Messlatte ist dabei der Kosovokrieg. Damals im März 1999 ist die NATO ohne Bündnisfall und ausschließlich, um eine humanitäre Katastrophe unter der albanischen Minderheit zu verhindern, in den Krieg eingetreten.

 

US-Präsident Bill Clinton hat damals gesagt: „Wir haben gehandelt, um Tausende unschuldiger Menschen im Kosovo vor einer wachsenden militärischen Offensive zu schützen.“ Und für die Bundeswehr war es der erste bewaffnete Kampfeinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Wie sieht es dagegen heute aus?

 

Ich bin fest davon überzeugt, der einzige Grund, weshalb der russische Außenminister Lawrow in Antalya aufgetreten ist, darin besteht, den anstehenden Giftgaseinsatz der Russen vorzubereiten.

 

Denn er hat ja bereits die Schuldigen benannt, die dann unter falscher Flagge die russische Armee mit Giftgas oder biologischen Waffen angreifen werden. So ist das ja in Syrien auch gewesen, da hat man das den Rettern der Weißhelme untergeschoben.

 

Doch selbst wenn es nicht dazu kommt, wird man sich der Methode aus Syrien und Tschetschenien bedienen, die Städte zuerst zu Trümmerhaufen zusammenzuschießen und anschließend die Trümmerhaufen zu erobern.

 

So wurde denn auch Grosny in Tschetschenien von der Uno zur am schwersten zerstörten Stadt der Welt erklärt. Und Syrien dürfte jedem noch gut in Erinnerung sein. Auch gibt es hier die Parallelen der bewussten Zerstörung von Krankenhäusern.

 

Wie lange wird der freie Westen hier noch zuschauen können?

 

Denn das alles hat es im Kosovokrieg 1999 ja nicht gegeben. Und trotzdem hat man eingegriffen. Die Angst vor Putin ist daher riesig. Und wenn man sich anhört, was deutsche Politiker sagen, dann sogar unendlich groß.

 

Ein Giftgas-Einsatz in der Ukraine muss eine rote Linie sein“, sagt ein CSU- Außenpolitiker. Doch von einem Kriegseintritt der NATO will auch er nichts wissen. Rote Linie also wofür? Wahrscheinlich für das eigene Gebrabbel.

 

Der völlige Bankrott kommt dann von der FDP-Frau mit dem doppelten Doppelnamen, der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, die sagt: „Ich befürchte, einen Mann wie Putin, der die Basis der Zivilisation verlassen hat, kann man nicht wirklich aufhalten.“

 

Wo man nichts mehr machen kann und will, da ist ein Ende erreicht. Putin hat also einen Freifahrtschein und China wird sehr genau zuhören. In Taiwan sollte man bereits anfangen, Gräben auszuheben und Bunker zu bauen.

 

Gegen Hitler hat sich der Westen noch verteidigt, doch unsere Kraft ist dahin. Unsere Kultur der Freiheit liegt in den letzten Zügen. Wir sind nur noch bedingt verteidigungsbereit.

 

Die Frage, wie lange der freie Westen hier noch zuschauen wird, ist daher anscheinend falsch gestellt. Der freie Westen ist nicht mehr. Schön war es, es ist aber wohl vorbei.

 

Bernd Niquet

 

berndniquet@t-online.de

 

 

 

 


4 Kommentare
Gastautor: Bernd Niquet
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Kommentare

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14.03.22 06:19:46
Ich hätte mich auch für intelligenter gehalten. Aber aus anderen Gründen.
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13.03.22 08:04:07
Hätte Sie für intelligenter gehalten aber sie sind genauso gehirngewaschen wie der ganze links grüne Mainstream mit Feindbild Putin Was ist hierr demokratisch und frei Millionen krimineller werden illegal seit jahren inms Land geholt alle einheimische Zahlende als Rassisten und Nazis diffamiert usw..
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12.03.22 10:37:52
Stimmt, um einen Völkermord zuzulassen, muss man selbst nicht aktiv werden, da haben Sie Recht.
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12.03.22 09:39:56
Dies ist ja nicht der erste Artikel, in dem Sie mehr oder weniger direkt ein Eingreifen der NATO in der Ukraine fordern.

Sind Sie denn der erste, der vorangeht? In den Nachrichten hieß es letztens, für deutsche Staatsbürger sei es legal, in der Ukraine zu kämpfen.

Was also hält Sie auf, Herr Niquet? Oder gehören Sie auch zu der großen Gruppe von Leuten, die immer fordern, "wir" müssen etwas unternehmen, das praktische Machen und die Kosten dann aber gerne anderen überlassen?

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