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DAX und Dow Jones: Nur Rücksetzer nach starken Kursgewinnen?

Die Aktienmärkte haben vorgestern ein weiteres Mal mit zum Teil herben Kursverlusten auf eine Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) reagiert. Und sie haben dazu auch einen Grund geliefert bekommen.

DAX und Dow Jones: Nur Rücksetzer nach starken Kursgewinnen?
von Sven Weisenhaus

Die Aktienmärkte haben vorgestern ein weiteres Mal mit zum Teil herben Kursverlusten auf eine Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) reagiert. Und sie haben dazu auch einen Grund geliefert bekommen.

Nach dem vierten XL-Zinsschritt wird die Fed etwas Tempo rausnehmen

Zunächst wurden die Erwartungen getroffen, da der Leitzins erneut mit einem „XL-Zinsschritt“ um 0,75 Prozentpunkte auf die neue Spanne von 3,75 % bis 4,00 % angehoben wurde. Dann wurden die Hoffnungen erfüllt, wonach bei der nächsten Sitzung etwas Tempo herausgenommen wird, es also wohl im Dezember „nur noch“ zu der mehrheitlich erwarteten Zinsanhebung um 0,50 Prozentpunkte kommen wird.

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Einen klaren Hinweis darauf lieferte das schriftliche Statement zum Zinsentscheid. Denn in diesem gab es nur eine einzige Änderung. Es fand sich darin folgender neuer Satz: „Bei der Bestimmung des Tempos zukünftiger Erhöhungen des Zielbereichs wird der Ausschuss die kumulative Straffung der Geldpolitik, die Verzögerungen, mit denen die Geldpolitik die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation beeinflusst, sowie wirtschaftliche und finanzielle Entwicklungen berücksichtigen.

Die Aufnahme dieser Aussage bedeutet nicht, dass die Fed beim nächsten Zinsentscheid Mitte Dezember nicht nochmals die Leitzinsen um 75 Basispunkte anheben könnte. Wie ich vorgestern geschrieben hatte, wird sich die Notenbank natürlich soweit im Voraus nicht eindeutig festlegen. Es ist aber dennoch ein klarer Hinweis, dass das Tempo angesichts der nun hinter uns liegenden vier XL-Zinsschritte in Folge etwas reduziert wird, weil man um deren zeitliche Verzögerung weiß.

Bis hierher war für die Anleger somit noch alles in Ordnung. Es kam in einer ersten Marktreaktion daher zu sinkenden Renditen und steigenden Aktienkursen.

Der Leitzins wird auf einem höheren Niveau landen

Doch dann sagte Fed-Chef Jerome Powell auf der Pressekonferenz, neue Daten der letzten Wochen hätten ihm signalisiert, dass die Leitzinsen am Ende des aktuellen Anhebungszyklus sogar höher sein würden als zuletzt erwartet. Das bedeutet zwar weniger starke, aber dafür mehr Anhebungen. Zur Erinnerung:

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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