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Egbert Prior BMW umfährt geschickt die Krise

Porsche, Volkswagen oder Mercedes-Benz, die deutschen Autobauer fahren inmitten der Krise Rekorde ein. Das gilt auch für BMW.

Für das dritte Quartal melden die Münchener einen Umsatz- und Gewinnsprung. Obwohl die Analystenschätzungen übertroffen wurden, geriet der Autobauer unter Druck. Die Vorzüge verbilligten sich um 6,5% auf 79 Euro. Die Geschäfte laufen derzeit rund, doch Investoren sind zögerlicherlich, weil sie spätestens im neuen Jahr mit einem Abflauen der Konjunktur rechnen. Aufgrund des Chipmangels und gestörter Lieferketten reduzierte BMW den Absatz und setzte gleichzeitig die Preise nach oben. Der Premiumhersteller erzielte im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 3,7 Milliarden, das sind 28% mehr als vor einem Jahr. Der Verkauf teurer Modelle und die Mehrheitsübernahme des chinesischen Joint-venture-Partners BBA läßt die Gewinne sprudeln.

Allerdings dämpfen steigende Lebenshaltungskosten und anziehende Zinsen die Kauflust. Wir glauben aber, daß die Bayern auch im kommenden Jahr unter Strom stehen werden. Elektroautos und das autonome Fahren sorgen für Wachstum und Phantasie. Ein guter Start ins neue Jahr ist durchaus wahrscheinlich. Die Engpässe in der Produktion lösen sich allmählich auf. Teils haben die Lieferzeiten mehr als ein Jahr betragen. Das normalisiert sich jetzt.

Trotz der vollen Lager stiegen die Erlöse nach 9 Monaten auf mehr als 103 Milliarden und damit nahezu ca. 25% mehr als im Vorjahr. Der Vorsteuergewinn schoß um mehr als die Hälfte auf 20 Milliarden nach oben. Die Gewinnmarge im Autosegment betrug 8,7%, was der eigenen Prognose (7 bis 9%) entspricht. Allerdings besteht hier noch Luft nach oben. Alles in allem rechnet Vorstandschef Oliver Zipse 2022 mit neuen Rekorden. Dazu trägt auch die Übernahme des chinesischen Elektroautohersteller BMW Brilliance Automotiv (BBA). Für die deutschen Autohersteller ist China der wichtigste Markt. Trotz der Corona-Tumulte wird mit einem guten Geschäft im Reich der Mitte gerechnet.

Auch in den USA zieht das Geschäft weiter an. BMW hat gute Aussichten, wichtige Bewertungskennziffern deuten auf eine starke Unterbewertung. Das KGV lächerliche 3,3. Die Dividendrendite fürstliche 9,6%. Allerdings müssen Sie berücksichtigen, das Geschäft ist zyklisch und volatil. Fazit: Einsteigen und losfahren!





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Gastautor: Egbert Prior
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Egbert Prior BMW umfährt geschickt die Krise BMW wird auch im kommenden Jahr unter Strom stehen. Elektroautos sorgen für Phantasie und Wachstum.

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