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    BioNTech auch schwach  31541  0 Kommentare Pfizer überrascht mit düsterer Prognose für 2024 - Zieht BioNTech mit nach unten

    Der US-Pharmakonzern Pfizer, der zusammen mit der deutschen BioNTech den Corona-Impfstoff entwickelt hat, schockiert die Märkte erneut mit einer Gewinnwarnung. Was ist da los?

    Die Aktien von Pfizer erlebten einen deutlichen Rückgang, nachdem das Pharmaunternehmen seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das Jahr 2024 revidiert hatte. Die neuen Prognosen liegen erheblich unter den Erwartungen der Analysten. Erst vor knapp zwei Monaten hatte Pfizer bereits eine massive Gewinn- und Umsatzwarnung ausgegeben und damit auch den deutschen Partner BioNTech mit nach unten gezogen.

    Pfizer rechnet für 2024 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,05 und 2,25 US-Dollar, so die offizielle Mitteilung des Unternehmens am Mittwoch. Diese Prognose enttäuschte die Erwartungen, da Analysten in einer FactSet-Umfrage im Konsens einen bereinigten Gewinn von 3,16 US-Dollar pro Aktie erwartet hatten.

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    Auch die Umsatzprognose für 2024 liegt unter den Erwartungen. Pfizer erwartet für das Jahr 2024 einen Umsatz zwischen 58,5 und 61,5 Milliarden US-Dollar, einschließlich des erwarteten Beitrags des Unternehmens Seagen, das auf Krebsmedikamente spezialisiert ist und von Pfizer Anfang des Jahres für 43 Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Analysten hatten einen Umsatz von 62,66 Milliarden US-Dollar erwartet.

    Die Nachricht führte zu einem deutlichen Rückgang des Pfizer-Aktienkurses, der im US-Handel am Mittwoch um 6,7 Prozent auf 26,66 US-Dollar fiel. Die Aktie des deutschen Partners BioNTech sackte im Schlepptau im Xetra-Handel um 5,5 Prozent ab auf 86,46 Euro.

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    Pfizer-CEO Albert Bourla äußerte sich dennoch optimistisch über das Produktportfolio des Unternehmens und betonte, dass das Kostenreduktionsprogramm bis Ende 2024 mindestens vier Milliarden US-Dollar an Einsparungen bringen werde. Dies würde Pfizer auf den Weg bringen, seine operativen Margen aus der Zeit vor der Pandemie wieder zu erreichen. Das aktualisierte Kosteneinsparungsziel liegt um 500 Millionen US-Dollar über der früheren Prognose, die Pfizer im August abgegeben hatte.

    Pfizer plant auch einen Umsatz von acht Milliarden US-Dollar für seine Covid-Behandlungen Comirnaty – das zusammen mit BioNTech entwickelt wurde – und Paxlovid im Jahr 2024. Darüber hinaus wird ein Wachstum von acht bis zehn Prozent bei den Betriebseinnahmen für das kombinierte Portfolio von Seagen und Pfizer erwartet.

    Ohne die Umsätze von Comirnaty und Paxlovid sowie den erwarteten Beitrag von Seagen rechnet Pfizer für das Gesamtjahr 2024 mit einem operativen Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent.

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    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Zentralredaktion


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    Verfasst vonIngo Kolf

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