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    Wirtschaft  137  0 Kommentare Exporte stützen Bruttoinlandsprodukt - Konsumausgaben gesunken

    Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung von Ende April. "Nachdem das BIP zum Jahresende 2023 zurückgegangen war, startete die deutsche Wirtschaft mit einem positiven Vorzeichen ins Jahr 2024", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.

    Trotz nachlassender Inflation blieb eine Erholung der privaten Konsumausgaben im 1. Quartal 2024 aus. Diese sanken preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, da unter anderem die Konsumausgaben für Nahrungsmittel und Bekleidung zurückgingen. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,4 Prozent niedriger als im Vorquartal.

    Dagegen wurde mehr investiert als im 4. Quartal 2023: Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2023 stiegen die Bauinvestitionen im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich um 2,7 Prozent. In Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen etwas weniger investiert (-0,2 Prozent). Insgesamt erhöhten sich die Bruttoanlageninvestitionen zum Jahresbeginn um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

    Auch vom Außenhandel kamen positive Impulse: Im Vergleich zum 4. Quartal 2023 wurden im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,1 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert. Dafür sorgten vor allem mehr Warenexporte (+2,1 Prozent), während weniger Dienstleistungen exportiert wurden als im Vorquartal (-2,9 Prozent). Die Importe wuchsen mit +0,6 Prozent zum Vorquartal weniger stark. Wie bei den Exporten nahmen die Importe von Waren zu (+2,1 Prozent), wohingegen die Importe von Dienstleistungen zurückgingen (-3,7 Prozent).

    Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung nahm im 1. Quartal 2024 insgesamt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit 2,5 Prozent, was hauptsächlich auf günstigere Witterungsbedingungen als im Schlussquartal 2023 zurückzuführen war. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes steigerte sich vor allem die Produktion von Vorleistungsgütern, insbesondere in den energieintensiven Branchen. Demgegenüber wurden weniger Investitionsgüter produziert, etwa im Maschinenbau und bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt zeigte sich preis-, saison- und kalenderbereinigt im 1. Quartal 2024 ein leichter Zuwachs von 0,2 Prozent zum Vorquartal. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe stieg die Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent, nachdem sie zum Jahresende 2023 noch deutlich gesunken war.
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    Verfasst von Redaktion dts
    Wirtschaft Exporte stützen Bruttoinlandsprodukt - Konsumausgaben gesunken Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag …

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