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DAX schafft den Ausbruch nicht – Zurückhaltung vor US-Inflationsindikator

Der Deutsche Aktienindex hat gestern den zweiten Fehlstart in dieser Woche hingelegt.

Für Sie zusammengefasst
  • DAX startet schwach in die Woche, Anleger zögern vor wichtigen Daten und Wahlen.
  • Starke Performance in erstem Halbjahr, Inflationsdaten und Fed im Fokus.
  • Fed könnte Zinssenkung bis Dezember oder ins neue Jahr verschieben.

Zum Handelsstart wieder gewillt, nach oben auszubrechen, verließen ihn im Tagesverlauf die Kraft und die Anleger der Mut, vor den wichtigen Inflationsdaten am Freitag aus den USA und dem ersten Wahlgang in Frankreich am Sonntag in den Aktienmarkt einzusteigen.  

Auch in den USA kamen die großen Indizes gestern nicht so richtig in die Gänge. Die kurzfristige Schwäche sollte jedoch nicht über die starke Performance in der ersten Jahreshälfte hinwegtäuschen. Der DAX ist auf einem guten Weg, einen Anstieg im ersten Halbjahr von 8,5 Prozent zu verzeichnen. Das ist fast dreimal mehr als in der zweiten Jahreshälfte 2023. Der Nasdaq 100 in New York bringt es auf fast 17 Prozent in den ersten sechs Monaten. 

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Kurz vor dem Ende des Halbjahres haben die großen Indizes aber noch einige wichtige Einflüsse zu verdauen, insbesondere den Preisindex der persönlichen Konsumausgaben und damit den von der US-Notenbank Fed favorisierten zur Bestimmung der Inflationsrate. Die Wahrscheinlichkeit liegt aktuell bei nur zehn Prozent 10%, dass sie bereits Ende Juli die Leitzinsen senkt, für September oder November preist der Markt jeweils eine 50:50-Chance ein. 

Wenn die Inflationsdaten dem Markt nicht genehm sind, kann die Stimmung schnell kippen. Die Anleger haben schon mehrere Male in diesem Jahr ihre Hoffnungen völlig über Bord geworfen, was das Thema Zinssenkungen anbelangt, also warum sollten sie das nicht erneut tun?

Der Fed wird ohnehin nachgesagt, um die wichtigen Präsidentschaftswahlen herum ungern ihre Geldpolitik zu ändern, um nicht in den Verdacht von Wahlbeeinflussung zu geraten. Die Unabhängigkeit ist das höchste Gut der Zentralbanken, auch der amerikanischen. Weil die US-Wirtschaft keine Anzeichen einer Rezession zeigt, haben die Währungshüter um Jerome Powell theoretisch durchaus die Möglichkeit, mit einer Zinssenkung bis Dezember oder sogar bis ins neue Jahr hinein zu warten.

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Jochen Stanzl
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Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte. Stanzl ist Herausgeber des GodmodeTrader Handbuchs* *Werbelink
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Verfasst von Jochen Stanzl
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