BASF unter Druck: CEO Kamieth präsentiert ernüchternde Halbjahreszahlen!

Der Chemiekonzern BASF hat am Freitag seinen Finanzbericht für das erste Halbjahr 2024 veröffentlicht, wobei der neue CEO Markus Kamieth erstmals die Zahlen präsentierte. Kamieth, der Ende April das Amt von Martin Brudermüller übernahm, bestätigte die Prognosen für 2024, die ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 8,0 und 8,6 Milliarden Euro anpeilen, nach 7,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Eine Umsatz- und Nettogewinnprognose wurde jedoch nicht gegeben.
Im zweiten Quartal 2024 spürte BASF die Auswirkungen gesunkener Verkaufspreise und schwächerer Geschäfte im Agrarchemikalienbereich. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro, was unter den Erwartungen der Analysten lag. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen blieb mit knapp zwei Milliarden Euro stabil, jedoch unter den Prognosen. Besonders der operative Gewinn im Agrarchemikalienbereich brach ein, was auf sinkende Preise für das Pflanzenschutzmittel Glufosinat-Ammonium zurückzuführen ist. BASF plant, die Produktion dieses Wirkstoffs an mehreren Standorten einzustellen, was zu Sonderbelastungen führen wird.
Der Gewinn für die Aktionäre im zweiten Quartal betrug 430 Millionen Euro, nach 499 Millionen Euro im Vorjahr. Kamieth äußerte, dass die Marktbedingungen im dritten Quartal ähnlich wie im zweiten Quartal sein dürften, während im vierten Quartal ein Anstieg des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird.
BASF hat ein milliardenschweres Sparprogramm angekündigt, das auch einen Stellenabbau im Stammwerk Ludwigshafen umfasst. Das Unternehmen plant, bis Ende 2026 jährlich 2,1 Milliarden Euro einzusparen, wobei bis Ende 2023 bereits 800 Millionen Euro an Einsparungen erwartet werden. Die genaue Anzahl der betroffenen Stellen in Ludwigshafen ist noch unklar.
Im Hinblick auf das Batteriegeschäft zeigt sich BASF vorsichtig, da die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen außerhalb Chinas zurückgegangen ist. Kamieth betonte, dass neue Kapazitäten nur dort geschaffen werden, wo langfristige Abnahmeverträge bestehen. BASF hat auch beschlossen, einige geplante Projekte im Bereich Batterierecycling zu pausieren.
Insgesamt bleibt BASF optimistisch, trotz der Herausforderungen, und wird am 26. September ein Update zu den Fortschritten des Sparprogramms geben. Die Aktie von BASF fiel nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um 2,8 Prozent und wurde als "Underperform" eingestuft.









Die BASF Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,57 % und einem Kurs von 43,75EUR auf Tradegate (26. Juli 2024, 22:26 Uhr) gehandelt.
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