Goldpreis am Scheideweg! Jetzt kommt es drauf an!

Gastautor: Frank Szillat
11.11.2013, 00:05  |  4961   |   |   

Das hat gesessen: Eine Halbierung des europäischen Leitzinses von 0,50% auf 0,25% hat so schnell kaum jemand erwartet. Die NULL rückt immer näher. Begründet hat die EZB ihren wohl eher psychologischen Schritt mit wachsenden Deflationsgefahren in der Eurozone. Deflation?

Oha, aber bei der EZB laufen die Geldpressen doch bereits auf Hochtouren? Jedoch kommen diese Gelder nicht in der Realwirtschaft an. Sie landen stattdessen über Umwege zum Großteil am Kapitalmarkt, wo man sich seit längerem nicht über zu wenig Liquidität beschweren kann. Mickrige Zinsen erhöhen langsam aber sicher auch hierzulande die Gefahr, dass sich die Immobilien- und Aktienmärkte dank reichlich Geld auf Pump übermäßig aufblähen. Wie dieses Spiel endet wissen wir alle noch.

Dabei fanden die Berater von Ernst & Young erst unlängst heraus, dass sich in den Bilanzen europäischer Banken 940 Mrd. Euro an faulen Krediten angehäuft haben. Man kann sich an drei Fingern abzählen wer für diese Summen im Fall der Fälle aus dem Feuer holen muss. Wir, die Steuerzahler. Bleibt zu hoffen, dass neue Turbulenzen in der Euro-Zone vorerst ausbleiben – oder sahen wir im jüngsten Zinsschritt bereits die ersten Anzeichen hierfür?

Das Deflationsgespenst hat in der letzten Woche schließlich auch den Goldpreis belastet: Mit dem Rutsch auf 1.280 USD wurde eine Schlüsselstelle erreicht, die nur zwei Wege offen lässt: Preisverfall Richtung Jahrestief und darunter ODER fulminante Rallye weit über den Abwärtstrend hinaus. Aufgrund dieser brisanten Konstellation würden uns Fehlausbrüche in die eine oder die andere Richtung nicht überraschen. Halten wir fest: Unter 1.250 USD hätten die Bären einmal mehr obsiegt, über 1.340/1.350 USD verlieren sie jedoch für längere Zeit ihr Fell!

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Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at

 

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