GOLD: Range im Gold noch intakt. Negatives Szenario beachten!
Foto: Deutsche Bundesbank

GOLD Range im Gold noch intakt. Negatives Szenario beachten!

01.06.2015, 11:43  |  2040   |   |   

Die mehrwöchige Range im Goldpreis seit Ende März 2015 hat weiterhin Bestand und wurde auch in der vergangenen Woche nicht verlassen. Doch für eine Entwarnung ist es zu früh. Die Chartsituation ist eher brenzlig. Denn der versuchte Ausbruch aus der Range vor zwei Wochen mahnt zur Vorsicht. Die Bullen waren zu schwach, um den Goldpreis nach oben zu hieven. Der aktuelle Wochenstart mit schwächerer Tendenz. So steigt das Risiko an, dass nach der Abwärtsbewegung der vergangenen beiden Wochen nun ein Test der unteren Rangebegrenzung erfolgt mit Ausbruchsversuch nach unten.

Auch die „Fundamentals“ mahnen zur Vorsicht. So konnten die diversen Krisen in den vergangenen Monaten und Wochen den Goldpreis nicht nachhaltig nach oben führen. Ein weiterhin robuster US-Dollar als auch die Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed deckeln zudem den Goldpreis als zinslose Anlage, weiterhin robuste US-Wirtschaftsdaten könnten den Goldpreis unter Druck bringen.

Zusätzlich sollten die Preise für Rohöl beachtet werden. Denn aufgrund niedriger Energiekosten werden bislang kleinere, ineffiziente Goldanbieter nicht aus dem Markt gedrängt. Dies führt nach Ansicht mancher Goldexperten zu einem Überangebot von Gold. Der langfristige Keil im Goldchart muss daher zur Vorsicht mahnen, da die jüngsten Meldungen vom Rohölmarkt noch von einem Rohöl-Überangebot in den kommenden zwei Jahren ausgehen. Ein Ausbruch aus dem Keil offeriert als Kursziel auch einen Goldpreis unter 1.000$.

 

Gold - Monatskerzen

Das Abwärtspotenzial, abgeleitet aus dem Bruch des langfristigen Trendkanals, ist abgearbeitet. Die Kursziellinie, die entsprechend der Schwankungsbreite des verlassenen Trendkanals bestimmt werden konnte, wurde in den vergangenen Monaten erreicht. Interessant allerdings ein Keil im Kursverlauf. Die Mai-Kerze mit Doch eher negativ – insgesamt in den vergangenen Wochen und den letzten drei Monaten eine Phase der Unsicherheit. Das Risiko fallender Kurse ist daher nicht gebannt. Positiv wäre erst ein Ausbruch aus dem Keil per Monatsschlusskurs nach oben mit Break der 1.300$.

 

Gold - Wochenkerzen

Eine mehrwöchige Range innerhalb eines übergeordneten Keils wurde erst knapp nach oben verlassen, anschließend ein Rückfall. Der Ausbruch nach oben ein Fehlsignal in den Tageskerzen. Da Fehlsignale – in diesem Fall ein Kaufsignal Mitte Mai – oftmals auch dynamische Gegenreaktionen auslösen muss jedoch auch mit einem möglichen Break der 1.178$ gerechnet werden. Im negativen Szenario sollte daher auch mit einem Test des bisherigen Jahrestiefs sowie weiter fallenden Kursen in Richtung 1.100$ gerechnet werden. So könnte die untere Begrenzung eines langfristigen Keils im Gold getestet werden.

Nur eine zügige Erholung auch über ca. 1.232$ per Weekly-Close würde wiederum eine Aufhellung im Chartbild präsentieren.

 

Gold - Tageskerzen

Ein Ausbruch aus der Range der vergangenen drei Handelstage würde ein Richtungssignal liefern – aus dem Blickwinkel der Candlesticks muss das negative Szenario favorisiert werden. Kritisch unter 1.178$. Erholungen dürften bis 1.195$ verkauft werden, sehr kurzfristig positiv über 1.200 und 1.205$ - jeweils per Daily- und spekulativer per Hourly-Close.

 

Gold - Stundenkerzen

Rangetrading. Negativ jedoch der intakte Abwärtstrend.

Meine jüngsten Gold-Analysen finden Sie hier: Salomon - Gold-Analysen

Ihr Stefan Salomon

Chartanalyst wallstreet-online.de

Die wichtigsten Zahlen:

www.wallstreet-online.de - Wirtschaftskalender

Hinweis: Die Analyse wurde von Stefan Salomon mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit der in der Analyse enthaltenen Aussagen, Prognosen und Angaben wird jedoch keine Gewähr übernommen. Der Inhalt dient lediglich der Information und beinhaltet keine Vermögensberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von CFD, Aktien oder anderen Finanzprodukten.Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Erklärung nach §34b Abs 1 WPHG: Der Autor erklärt, dass er im Besitz von Finanzinstrumenten sein kann, auf die sich einzelne Analysen beziehen. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Charts: guidants.com.

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