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Ausblick 2017 Nachhaltige Investments und der Bann der Politik

Gastautor: Thomas Hellener
12.12.2016, 07:15  |  4370   |   |   

Es waren zwei wesentliche Faktoren, die für uns im Mittelpunkt des laufenden Jahres standen und auch in 2017 von großer Bedeutung sein werden. Dies ist zum einen der Umstand, dass nachhaltige Faktoren bei der Geldanlage eine immer größere Rolle spielen, und zum anderen, dass die Aktienmärkte stark im Bann der Politik standen und weiterhin stehen werden. Beide Faktoren sind wesentliche Bestandteile unseres global anlegenden Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges.

Zunächst das Positive: Die starke Nachfrage nach nachhaltigen Investments hält weiterhin an – und das bei privaten wie bei institutionellen Anlegern. Das Volumen des nachhaltigen Anlagemarktes in Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasste Ende 2015 insgesamt 326,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Zuwachs von 65 Prozent. Zwar liegen die genauen Zahlen für 2016 noch nicht vor, aber so viel steht schon fest: Auch in diesem Jahr sind die Steigerungsraten wieder zweistellig – und das nicht gerade im unteren Bereich.

Steigende Ansprüche der Investoren

Dabei steigen allerdings die Ansprüche der Anleger. Sie verlangen nach klaren Kriterien und nach maximaler Transparenz. Wir haben diesem Umstand Rechnung getragen und den PRIMA – Global Challenges unterschiedlichen Prüfungen unterzogen. Da sind zunächst die strengen Regeln, nach denen jede Aktie im Portfolio von der Nachhaltigkeitsagentur oekom Research AG geprüft wird. Diese strengen Nachhaltigkeitskriterien  sind der Grund dafür, dass der Fonds beim Morningstar Sustainability Rating den 1. Platz in der Kategorie „Aktien weltweit Standardwerte Blend“ belegt und fünf von fünf möglichen Weltkugeln erhielt. Schließlich wurde  der Fonds jüngst vom „Forum für nachhaltige Geldanlage“ mit dem FNG-Siegel und zwei Sternen ausgezeichnet. Dabei wurde vor allem die stringente und transparente Nachhaltigkeitsstrategie vor allem auch für institutionelle Investoren hervorgehoben. Aus nachhaltigen Aspekten sehen wir uns damit gut für die Zukunft aufgestellt.

Ein Blick in die Glaskugel der Aktienmärkte

Nun die Aktienmarktkomponente, schließlich ist der PRIMA – Global Challenges ein reiner Aktienfonds. Da ist es beim Blick auf 2017 eigentlich wie immer: Jedes bevorstehende Jahr ist das Schwerste - das war noch nie anders. Da sind wir uns mit dem Manager des Fonds, Dr. Hendrik Leber von ACATIS einig. Denn: Was haben wir nicht alles für anstehende Probleme. Die Unsicherheiten aus der Wahl von Donald Trump zum kommenden US-Präsidenten – gerade auch in Bezug auf Umweltschutz und Klimawandel. Dann die Umsetzung des Brexit, wackelige Banken in Italien, die anstehenden Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland und eine Immobilienblase in China. Alles sind aber nur erwartete Probleme, keine realisierten.

Darum lohnt wie üblich ein Blick auf die Fakten: Zinsen, Inflation und Ölpreis sind niedrig. Die Firmen machen Gewinne, die sie ausschütten und aufkumulieren. Auf dieser Basis ist eine Kursentwicklung zu erwarteten, die allein auf Grund der Gewinne etwa plus 5 Prozent ausmachen müsste. Darüber lagern sich die makropolitischen Ereignisse. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Zinsen etwas steigen. Die Inflation wird ebenfalls leicht steigen, was den Unternehmensgewinnen nützt. Donald Trump wird große Infrastrukturprojekte auflegen, die die Bauwirtschaft beleben. Das dürfte zumindest für eine positive Grundstimmung sorgen. Eine große Frage aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist aber, ob Trump die Subventionierung regenerativer Energien reduzieren wird. Da er damit aber große Investitionsprojekte gefährden würde (Windparks, Solarparks), scheint dies aber eher unwahrscheinlich.

Fazit: Die ökonomische Realität ist derzeit positiv für die Börsen. Das gilt vor allem für die USA und damit für den Dow Jones und den S&P 500. Aber auch DAX, MDAX und TecDAX dürften weiter profitieren. Denn die größten Sorgen scheinen in den Kursen bereits eingepreist. Doch die Volatilität wird uns erhalten bleiben. Dafür wird allein die Politik schon sorgen.

 

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