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Martin Schulz: Lindner hält einen Kanzler Schulz für nicht mehrheitsfähig
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Martin Schulz Lindner hält einen Kanzler Schulz für nicht mehrheitsfähig

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
30.01.2017, 02:00  |  13569   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich enttäuscht von der Antrittsrede des künftigen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz gezeigt. "Herr Schulz hat eine lange Liste neuer Ausgabenwünsche vorgelegt, aber wenig zum Erwirtschaften unseres Wohlstands gesagt", sagte Lindner der "Welt". "Wenn das die Richtung ist, in die er Deutschland steuern will, dann halte ich eine Kanzlerschaft weder für mehrheitsfähig noch wünschenswert."

Lindner würde es begrüßen, wenn die SPD zu der Reformpolitik der Agenda 2010 zurückkehren würde. Von Schulz aber sei "nur die alte Polemik gegen den angeblichen Neoliberalismus zu hören" gewesen, so der FDP-Chef. Er warf Schulz vor, seine Versprechungen widersprächen der aktuellen Regierungspolitik der SPD. "Herr Schulz sprach davon, er wolle sich um die hart arbeitenden Menschen kümmern, die trotz zwei Einkommen nur gerade so über die Runden kommen. Das würde ich begrüßen. Wie passt das aber zu den nach den Plänen von Frau Nahles auf 25 Prozent steigenden Rentenbeiträgen? Wie passt das dazu, dass er gestern einen sozialdemokratischen Finanzminister gefordert hat, weil der im Gegensatz zu Herrn Schäuble Steuersenkungen verhindern könnte?" Lindner forderte Schulz auf, sich stattdessen für Steuererleichterungen einzusetzen: "Der Überschuss im Bundeshaushalt reicht exakt aus, um in diesem Jahr bereits für alle Einkommen unter 50.000 Euro den Solidaritätszuschlag komplett entfallen zu lassen." Eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen bewertet Lindner äußerst skeptisch. "Eine Ampel ist ja schon rechnerisch aktuell außer Reichweite, und inhaltlich ist sie es auch. Mir fehlt die Fantasie, wie man da zusammenkommen könnte." Ein Regierungsbündnis dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse einer inhaltlichen Linie folgen: "Die sehe ich mit SPD und Grünen gemeinsam nicht. Wenn eine Ampel ohne Rücksicht auf Sachpolitik verhandelt wird, stärkt man doch nur die Gegner der politischen Kultur in unserem Land."


9 Kommentare

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Kommentare

Hach ja.
Die Putin-Fanboys und die Sozinuten wieder mal vereint im Hass gegen
Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortlichkeit.
Immer schön nach dem Staat schreien,
denn selber können sie nix.

Vollgeld: nur eine neue vollsozialistische Geisteskrankheit.
Siehe Venezuela, siehe Simbabwe.
Wer eigentlich ist denn dieses Milchgesicht Lindner?
Muß man den kennen? Hat der politisch irgendwo irgendwas zu melden?
Also ich finde die FDP genauso überflüssig wie die AfD, na ja vielleicht nicht so gefährlich wie die Braune Sosse aber brauchen tut die auch keiner.
Ja wird wohl immer schwieriger das beste zu wählen, aber muss ja auch nicht einfach sein.
Also Herr Lindner vielleicht mal ein anderes Berufsfeld suchen.
ist die AfD

KLEPTOMANEN

frei ?

als Profiler würde ich dazu ein NEIN bei WEITEM nicht
dazusetzen. Im Gegenteil die werden die Kleptomanie
zigfach beweisen.
So wie die Schwarze Kassen Kleptokraten von der SPD es vorhaben, muss es offensichtlich erst kommen, dass dem ausgepressten Bürger ein Licht aufgeht. Übrigens, Lindner und seine entartete FDP haben ihre Chance gehabt, jetzt soll die AfD versuchen in Deutschland etwas zum besseren zu wenden.

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