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DAX-Analyse am Morgen In der Zwickmühle

16.02.2017, 09:11  |  498   |   |   

Der DAX gab sich am gestrigen Mittwoch einen Ruck und schob sich intraday deutlich über 11.800 Punkte (Tageshoch bei 11.848), bevor im Tagesverlauf die Kräfte wieder schwanden. Zumindest ansatzweise konnte der Index also mal mit dem US-amerikanischen Pendant mithalten, wobei der Dow Jones am Abend noch einmal Vollgas gab und die nächste Hunderter-Hürde geradezu überrannte:

20.620 Zähler markieren nun das aktuelle Allzeithoch im DJIA, womit das Kurspotenzial aus dem 2015er/2016er-Doppelboden mehr als ausgeschöpft wurde. Die Rallye zeigt jedoch bislang keinerlei Erschöpfungstendenzen, wenngleich die Luft nach oben nun allmählich dünner werden sollte. Für den DAX ist dies eine denkbar undankbare Ausgangssituation – wieder kein neues Jahreshoch, wieder keine neuen Kaufsignale. Stattdessen droht weiterhin ein Doppeltop als mögliche Trendumkehrformation. Denn:

Erst oberhalb von 11.893 Punkten UND einem anschließenden Durchmarsch zur 12.000er-Marke könnte dieses Szenario ad acta gelegt werden. Solange der deutsche Leitindex jedoch unter diesem Minimalziel verharrt, muss (vor allem, wenn im Dow Jones erste Gewinnmitnahmen erfolgen sollten) mit einer Korrektur gerechnet werden. Diese könnte den DAX zunächst an die 11.600er-Unterstützung zurückführen, wobei größere Abwärtsrisiken strenggenommen erst drohen, wenn die Kurse darunter (die Volumenkante bei 11.400 im Auge behalten) abrutschen würden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

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