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115-Prozent-Chance mit ThyssenKrupp

20.04.2017, 08:00  |  775   |   |   

ThyssenKrupp erreichte unlängst ein Jahrestief. Dabei unterschritten die Notierungen bedeutende Unterstützungen. Mit einem Mini Future Short auf die Aktie von ThyssenKrupp kann sich im abgabebereiten Umfeld eine Trend-Chance von 115 Prozent ergeben. Im Update: Vonovia, Lufthansa.

Geopolitische Spannungen belasten auch Europas Aktienmärkte. Mit Abstand zu den größten Verlierern zählten dabei zuletzt die Rohstoffwerte. Händler führten das auf die Befürchtung zurück, dass China als weltweit größter Importeur von Rohstoffen mit in den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA gezogen werden könnte. So ging es für die Aktie von ThyssenKrupp seit 4. April und dem Zwischenhoch bei 23,40 Euro in der Summe um mehr als sechs Prozent nach unten. In der Spitze stand sogar ein Minus von fast zehn Prozent zu Buche. Jedoch litten die Stahlkonzerne nicht nur unter der aktuellen Schwäche der industriellen Rohstoffe. Hinzu kam eine vorsichtige Studie der britischen Investmentbank Barclays, die von kurzfristig deutlich fallenden Stahlpreisen in Europa ausgeht. Dabei leide die Stahlindustrie noch unter Überkapazitäten und die volatilen Stahlpreise könnten von kurzen Preis-Zyklen beeinflusst werden.

ThyssenKrupp (Tageschart in Euro)

ThyssenKrupp Aktie Chart fällt

 

Charttechnisch fiel die Aktie von ThyssenKrupp mit diesen schlechten Nachrichten auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember zurück und markierte am Dienstag bei 21,22 Euro ein neues Jahrestief. Mit der eingangs dargestellten Abwärtsbewegung verließen die Notierungen auch den im bisherigen Jahresverlauf unterstützten Bereich zwischen 22,20 und 22,50 Euro nach unten. Zuvor hatte die Aktie ab Dezember mit einem Hoch bei 24,69 Euro, dem höchsten Stand seit Juli 2015, eine zur Seite laufende Tendenz gezeigt. Dabei fiel die Aktie erstmals seit Mitte vergangenen Jahres unter die langfristig richtungsweisende und aktuell bei 22,02 Euro verlaufende 200-Tage-Linie, die die Notierungen Mitte November und Ende März als Unterstützung gehalten hatte. Eine fallende ThyssenKrupp-Aktie könnte über das Tief von November bei 19,41 Euro die Unterstützungen um 16,50 Euro am Tief von Mitte letzten Jahres erreichen.

ThyssenKrupp (Wochenchart in Euro)

ThyssenKrupp Aktie Chart fällt

Strategie

Mit einem Mini Future Short (WKN US95EM) können risikobereite Anleger, die von einer fallenden ThyssenKrupp-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,9 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 13,9 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann anfangs bewusst eng über dem im Chart dargestellten Widerstand im Basiswert bei 22,50 Euro platziert werden. Im Mini Future Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,36 Euro. Ein Kursziel nach unten könnte sich im abgabebereiten Umfeld auf nächste Sicht um 22,50 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt 5,8 zu 1.

Fallende Kurse
Kennzahlen  
 
  WKN: US95EM
  Akt. Kurs: 0,43 - 0,45 Euro
  Basispreis: 26,18 Euro
  Barriere: 24,87 Euro
  Laufzeit: Open End
 
 
  Typ: Mini Future Short
  Emittent: UBS
  Basiswert ThyssenKrupp
  Kursziel: 0,97 Euro
  Kurschance: 115 Prozent
 
Order über Börse Stuttgart
 
 

Trends-Update: Vonovia

Mini Long mit 21 Prozent im Plus

Unsere Anfang Februar vorgestellte Idee, mit der WKN CW9PMF auf eine steigende Vonovia-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der vorgestellte Mini Future Long schloss gestern an der Börse Stuttgart zum Geldkurs von 0,80 Euro und lag mit 21,1 Prozent im Plus. Nach dem langen Wochenende erreichte die Aktie ein Hoch bei 34,59 Euro, der höchste Stand der Notierungen seit September. Allerdings setzten seitdem Abgaben ein. Noch befindet sich die Aktie dennoch übergeordnet im Anfang Februar gestarteten Aufwärtstrend, der zwischen 33,20 und 35,90 Euro beschrieben werden kann. Wer seinen Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung einer steigenden Vonovia-Aktie in dieser spekulativen Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs deshalb nun bewusst eng im Basiswert auf 33,30 Euro nachziehen. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 0,73 Euro, so dass für diese spekulative Position zum Vorstellungskurs von 0,66 Euro ein Gewinn von mehr als 10 Prozent abgesichert werden kann

Vonovia (Tageschart in Euro)

Vonovia Aktie Chart steigt

Trends-Update: Lufthansa

Mini Long mit 70 Prozent im Plus

Unsere Mitte Februar vorgestellte Idee, mit der WKN UW32K7 auf eine steigende Lufthansa-Aktie zu setzen, erhöhte erneut ihren Gewinn. Der vorgestellte Mini Future Long schloss gestern an der Börse Stuttgart zum Geldkurs von 0,56 Euro und lag mit 69,7 Prozent im Plus. Die Aktie setzte ihre seit Anfang Februar ansteigende Tendenz innerhalb des mittelfristigen, seit Oktober bestehenden Aufwärtstrend fort. Für den weiteren Anstieg bis auf längere Sicht um 20 Euro könnte entscheidend sein, auf das bisherige Hoch von letzter Woche bei 16,03 Euro so bald wie möglich neue Hochs folgen zu lassen. Wer den Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer weiter steigenden Lufthansa-Aktie in der spekulativen Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert bewusst eng auf 15,30 Euro anheben. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 0,51 Euro, wodurch für diese spekulative Position zum Vorstellungskurs von 0,33 Euro ein Gewinn von mehr als 50 Prozent abgesichert werden kann.

Lufthansa (Tageschart in Euro)

Lufthansa Aktie Chart steigt

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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