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2008 kommt nicht 1:1 aber Art Cashin, UBS-Direktor an der NYSE, sieht Preisanomalien

27.06.2017, 14:13  |  2720   |   |   

Seit über 50 Jahren ist Art Cashin auf dem Börsenparkett unterwegs. Gegenüber der CNBC sagte Cashin, dass die Analyse der Bank for International Settlements immer mehr Indizien dafür liefert, dass der Markt für eine Krise wie 2008 anfälliger wird. 

Art Cashin möchte nicht wieder einen Lehman-ähnlichen Moment erleben, jedoch gibt es einige Signale, die nicht übersehen werden sollten und auf ein Ungleichgewicht hindeuten.

Am Sonntag hatte die Bank for International Settlements (BIS), einem Dachverband der führenden Banken, ihren Jahresbericht vorgelegt. Darin heißt es, dass Preisanomalien, die nach der großen Finanzkrise entstanden waren, sich teilweise zurückgezogen haben, aber nicht verschwunden sind ("CNBC"). Darüber hinaus empfiehlt die BIS den großen Zentralbanken die Zinsen weiter anzuheben. Ferner warnte die BIS, dass zwar die aktuell gute wirtschaftliche Entwicklung positive Effekte hat, aber mittelfristige Risiken erkennbar sind, dass es an einer nachhaltigen Expansion mangeln könnte.

In den Augen von Cashin, steht der Anleihenmarkt skeptisch der Wirtschaftsentwicklung gegenüber und zweifelt die Nachhaltigkeit an. Auch die Andeutung, dass die Fed in diesem Jahr den Zins nochmals anheben könnte, stimmt den UBS-Direktor nicht optimistisch.

Sein Fazit vom New Yorker Börsenparkett für das erste Halbjahr fällt vorerst positiv aus, denn Investoren sind noch immer hoffnungsvoll, dass die Trump-Pläne umgesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte könnte dieses Bild sich wandeln, so Cashin. 

 



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