DAX+1,03 % EUR/USD+0,16 % Gold+0,33 % Öl (Brent)+0,01 %

Wird sich die Strategie von NVIDIA bei selbstfahrenden Autos durchsetzen?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
02.08.2017, 12:00  |  1323   |   |   

Selbstfahrende Autos waren in letzter Zeit häufig in den Schlagzeilen, obwohl sie noch kaum genutzt werden. Viele glauben jedoch, dass wir am Rande eines Paradigmenwechsels stehen, wie wir uns im Leben fortbewegen. Zurzeit werden viele technische Ansätze verfolgt und viele Unternehmen versuchen ihr Glück. Daher gibt es keine Garantie, dass die Marktführer von heute auch morgen noch vorn dabei sind.

Überall findest du Unternehmen, die verschiedene Teile und Systeme herstellen. Die Vielfältigkeit der technischen Innovationen in verschiedenen Entwicklungsstadien macht es schwer vorherzusagen, welches Unternehmen oder welche Technologie letzten Endes die Oberhand gewinnt. Investoren stellt das vor das Problem, wo sie in diesem Feld, welches unsere Leben sicher beeinflussen wird, sinnvollerweise investieren sollen.

Obwohl es keine Garantien gibt, könnte der Ansatz, den NVIDIA (WKN:918422) verfolgt, die beste Chance für Investoren darstellen, mit diesem aufkeimenden Segment Geld zu verdienen.

Die Gehirne hinter dem Fahren

Selbstfahrende Autos erfordern zum sicheren Navigieren zahlreiche Komponenten, die in herkömmlichen Autos nicht verfügbar sind. Dies beinhaltet ein Kamerasystem, Radar, LiDAR (Light Detection and Ranging Radar) sowie die „Gehirne“, um alle Informationen zu verarbeiten und aufgrund der Daten Entscheidungen zu treffen und das Fahrzeug zu steuern. Das ist der Ort, an dem NVIDIA aktiv wird.

NVIDIAs Grafikprozessoren (GPUs) wurden anfänglich für das Trainieren der künstlichen Intelligenz (KI) genutzt. Die Fähigkeit, sehr viele mathematische Operationen durchzuführen, um hochauflösende Grafiken zu rendern, machte sie zu einem perfekten Kandidaten für das trainieren von KI. Deep Learning KI-Systeme werden nach dem Vorbild eines menschlichen Gehirns modelliert und erfordern einen massiven Input an Daten, um lernen zu können. GPUs helfen dem System, diese Daten schneller zu verarbeiten, als es auf andere Weise möglich wäre.

Das Gleiche gilt für die Technologie, die in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommt. Das System beruht auf KI und muss Millionen Berechnungen durchführen, um die Eingangsdaten über Straßenbedingungen, andere Fahrzeuge, Fußgänger und Fahrradfahrer zu verarbeiten und eine Entscheidung über das Bremsen, die Geschwindigkeit und das Lenken zu treffen.

Alles zusammenführen

Zu diesem Zweck hat NVIDIA das DRIVE PX-System entwickelt. Es ist in der Lage, Daten aus Kamera, Radar, LiDAR und Ultraschallsensoren zusammenzuführen und ein digitales Abbild der Umgebung zu erzeugen. Damit können bessere Entscheidungen getroffen werden.

NVIDIA ist Partnerschaften mit einer wachsenden Zahl an Automobilherstellern und Zulieferern eingegangen, die das System als Grundlage für ihre Bemühungen beim autonomen Fahren nutzen. NVIDIA-Systeme werden von Toyota, Honda, Daimler AG, Audi, Tesla und BMW eingesetzt. Das Unternehmen hat auch Verträge mit zwei der größten Automobilzulieferer Bosch und ZF.

Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass es eine Partnerschaft mit dem chinesischen Suchmaschinengiganten Baidu (WKN:A0F5DE) eingegangen ist. Dabei sollen NVIDIAs DRIVE PX2 Supercomputer als Grundlage für Baidus selbstfahrende Autoplattform dienen. Baidu hat den ungewöhnlichen Schritt gewagt, seine Technologie für autonome Fahrzeuge Open Source zu machen und damit zahlreiche Partnerschaften gewonnen.

Der Weg ist das Ziel

NVIDIA hat sich dank seiner frühen Investitionen in KI gut entwickelt. Im letzten Quartal sprang der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 48 %. Zwar lieferte auch das Spielesegment robuste Zahlen, aber der KI-Umsatz aus den Datencentern war der entscheidende Faktor: 186 % Wachstum gegenüber der Vorjahresperiode.

NVIDIA glaubt, dass es mit seinen „Gehirnen“ für die KI-basierten selbstfahrenden Autos, in der Lage ist, noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Das ist eine gute Strategie und gut für das Unternehmen und Investoren gleichermaßen.

3 Trends, die Investoren kennen müssen

Die Welt ändert sich, und als Investor kannst zurückgelassen werden oder im Windschatten unglaublich großer Trends mitlaufen. In einem neuen Sonderbericht von den Top Analysten bei The Motley Fool identifizieren wir drei der aktuell größten Trends und wie Investoren von diesen profitieren können. Klick hier um kostenlosen Zugang zu sichern.

Seite 1 von 3

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel