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Fahrdienstvermittler Uber: Jahresverlust um 61 Prozent gestiegen

14.02.2018, 14:56  |  10640   |   |   

Fahrdienstvermittler Uber gibt für 2017 einen Rekordverlust von 4,5 Milliarden US-Dollar bekannt. Im letzten Quartal konnten die Verluste jedoch um 26 Prozent reduziert werden. Der MDR berichtet indes, dass die Taxifahrer in Prag gegen Uber protestieren. 

Der US-amerikanische Fahrdienstvermittler Uber muss für das Geschäftsjahr 2017 einen hohen Verlust verkraften. Obwohl der Umsatz für 2017 bei 7,4 Milliarden US-Dollar lag, betrug das Minus 4,5 Milliarden (3,6 Milliarden Euro), so ntv. Damit ist der Verlust im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent gestiegen. Das Geschäftsjahr 2017 war von Skandalen und Rechtstreiten geprägt.

Es gibt jedoch auch Positives zu berichten: Im letzten Quartal 2017 ging der Verlust um 26 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zurück, so die ARD. Im dritten Quartal hatte der Verlust noch bei 1,46 Milliarden US-Dollar gelegen. Auch der Umsatz stieg im Abschlussquartal 2017 um 12 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar. Die durch die Uber-App vermittelten Fahrten nahmen deutlich zu und das Buchungsvolumen stieg um 14 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar.

Bisher ist Uber nicht an der Börse gelistet, sondern wird von Finanzinvestoren gestützt. Der Unternehmenswert wird auf rund 68 Milliarden US-Dollar geschätzt. Uber plant jedoch seinen Börsengang für das kommende Jahr, weshalb es seine Quartalszahlen veröffentlicht. Erst kürzlich stieg die japanische Softbank bei Uber ein (siehe hier).

Uber steht immer wieder in der Kritik. MDR berichtet aktuell, dass die Taxifahrer in Prag gegen Uber protestieren. Uber-Fahrer würden keine Taxilizenzen und entsprechende Qualifikationen besitzen und trotzdem Fahrdienstleistungen anbieten. Die Tschechischen Republik plant deshalb eine Gesetzesnovelle, die den Fahrtdienstvermittler Uber stärker regulieren würde.

Quellen:
ntv: „Uber meldet Milliardenverlust für 2017
ard: „Uber fährt dick in die Miesen“
mdr: „Taxifahrer protestieren gegen Uber“

 

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Kommentare

Ja das ist ne Bude wo nur der Chef verdient also typisch made in USA die braucht es in dieser Form sicher nicht in Europa, na am besten der öffentliche Nahverkehr wird kostenlos dann hat sich das sowieso erledigt mit dieser Bude

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