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Aktien Frankfurt Ausblick: Sorgen über Personalwechsel in US-Regierung halten an
Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

Aktien Frankfurt Ausblick Sorgen über Personalwechsel in US-Regierung halten an

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
14.03.2018, 08:24  |  777   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch seine Verluste vom Vortag ausweiten. Die überraschende Entlassung von US-Außenminister Rex Tillerson durch Präsident Donald Trump am Dienstag wirkt nach. An der Wall Street ging es im späten Handel abwärts und auch in Fernost reagierten die Börsen mit Abschlägen auf die Nachricht.

Der X-Dax als wichtigster außerbörslicher Indikator für den Leitindex signalisierte gut eine Stunde vor der Eröffnung ein Minus von 0,38 Prozent auf 12 175 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird 0,24 Prozent schwächer erwartet. Belasten könnte zudem der zum Dollar weiter anziehende Euro . Seitens der Konjunktur dürften am Nachmittag Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze aus den USA das Interesse auf sich ziehen.

Die kurzfristig wohl wichtigste Marke für den Leitindex dürfte das Tief vom Montag vergangener Woche bei 11 831 Punkten sein. Kurse darunter bedeuten neue Tiefstände seit mehr als einem Jahr.

Das Geschehen in den obersten Rängen der US-Administration werde an den Märkten immer mehr als Chaos wahrgenommen, schrieb Michael McCarthy vom Broker CMC Markets. Der Abgabedruck für den Dax nehme wieder zu, hieß es von der Helaba. Es drohe ein deutlicher Rutsch unter die zuletzt mehrfach umkämpfte Marke von 12 000 Punkten.

Bei den Einzelwerten lohnt die Beobachtung der Adidas-Aktien . Der Sportartikelhersteller will seinen Aktionären im laufenden Jahr nach einem Gewinnsprung eine höhere Dividende zahlen und in den kommenden Jahren noch profitabler werden. Zudem plant Adidas erneut Aktienrückkäufe im großen Stil. Vorbörslich gewannen die Papiere auf der Handelsplattform Tradegate gut 5 Prozent zum Xetra-Schluss.

Aus dem MDax berichteten der Chemikalienhändler Brenntag sowie der Aromenproduzent Symrise über ihre jüngste Geschäftsentwicklung. Symrise verloren vorbörslich auf Tradgate gut 3 Prozent zum Xetra-Schluss. Die Zahlen und der Ausblick seien insgesamt nicht sehr überzeugend, hieß es am Markt. Brenntag-Aktien verloren mehr als eineinhalb Prozent.

Für die Papiere des Rüstungskonzerns und Autozulieferers Rheinmetall ging es nach einem Großauftrag aus Australien für Boxer-Transportpanzer vorbörslich um mehr als 2 Prozent zum Xetra-Schluss hoch./ajx/das

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