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Filter aus Aluminiumoxid-Flocken reinigt Wasser

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
24.09.2018, 06:10  |  298   |   |   

Melbourne/Sydney (pte003/24.09.2018/06:10) - Mit einem neuartigen Nanofilter lassen sich Verunreinigungen aus Wasser zehnmal schneller entfernen als mit bisherigen Geräten. Entwickelt hat den Filter Ali Zavabeti von der RMIT University http://rmit.edu.au gemeinsam mit Kollegen der University of New South Wales http://unsw.edu.au . Der Filter entfernt zuverlässig giftige Schwermetalle und nicht minder gefährliches Öl. Das sind Verunreinigungen, die in vielen Regionen der Dritten Welt vorkommen.

Blättchen auf Flüssigmetall

Der Filter basiert auf einer Legierung aus einem Flüssigmetall auf Galliumbasis und Aluminium. Wenn diese Legierung mit Wasser in Berührung kommt, bilden sich an der Oberfläche nanometergroße Blättchen auf Aluminiumoxid. Diese atomar dicke Schicht ist hochporös. Das Wasser fließt schnell hindurch. Das Aluminiumoxid bindet die Schadstoffe.

Experimente zeigen, dass dieser Filter aus Aluminiumoxid-Blättchen sowohl Blei als auch Öl zuverlässig zurückhält. Beides kann abgetrennt und verwertet werden, sodass es keinen Abfall gibt. Das flüssige Metall wird immer wieder verwertet, um neue Blättchen zu züchten. Mit dem gleichen Verfahren ist es möglich, auch Fasern aus Aluminiumoxid herzustellen.

Industrielles Level möglich

Die Technik beschränkt sich nicht auf Filtermaterial. Es ließen sich auch nanometergroße Bauteile aus anderen Werkstoffen herstellen, die in der Elektronik, optischen Geräten und Katalysatoren vorkommen, sagen die Entwickler. "Man kann diese Nanokomponenten auch ohne den Einsatz von Flüssigmetallen herstellen", sagt RMIT-Honorarprofessor Kourosh Kalantar-zadeh.

Doch das ist dem Experten nach sehr teuer und energieaufwendig, weil diese Prozesse bei hohen Temperaturen stattfinden. Die neue Technik, Filter herzustellen, sei durchaus relevant für die Industrie. Es ginge problemlos auch in industriellen Dimensionen. Die verwendeten Werkstoffe seien billig, die Prozesstemperaturen niedrig und die Reaktionszeit kurz.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20180924003 ]

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