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Moventum S.C.A. Marktkommentar 02.10.2018 Fed agiert wie erwartet

Gastautor: Michael Jensen
02.10.2018, 14:29  |  541   |   |   

In der vergangenen Woche standen vor allem geldpolitische Themen aus den USA im Mittelpunkt. Wie erwartet erhöhte die US-Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,00 – 2,25 Prozent. Das ist die dritte Anhebung in diesem Jahr und insgesamt die achte im aktuellen Zyklus. Das vom Conference Board erhobene Konsumentenvertrauen stieg im September noch einmal kräftig an: Mit 138,4 Punkten wurde das höchste Niveau seit September 2000 erzielt, wobei sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen deutlich zulegten. In der Eurozone stiegen die Konsumentenpreise im September gemessen an der Jahresrate zwar um 2,1 Prozent und damit etwas schneller als im Vormonat (2,0 Prozent), allerdings war der Anstieg im Wesentlichen durch die Verteuerung von Energie und Lebensmitteln getrieben. Die Kernrate überraschte hingegen mit einem Rückgang von 1,0 auf 0,9 Prozent (Konsens: 1,1 Prozent). Nur leicht schwächer gegenüber dem Vormonat präsentierten sich die Ifo-Ergebnisse in Deutschland für den September. So gab der Ifo-Geschäftsklimaindex von 103,9 auf 103,7 Punkte nach und lag dennoch besser als vom Marktkonsens (103,2 Punkte) erwartet. Insgesamt deutet das Ergebnis der Ifo-Umfrage weiter auf eine solide Wachstumsdynamik in Deutschland hin. Steigende Energiepreise hoben die Inflation in Deutschland für September auf 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Dies ist der höchste Stand seit November 2011, die Konsensschätzung hatte lediglich eine Steigerung von 2,0 Prozent erwartet. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im September weiter auf 5,0 Prozent, der tiefste Stand seit der Wiedervereinigung.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg gegenüber der Vorwoche signifikant an und notierte auf einem Niveau von 82,94 US-Dollar je Barrel. Der US-Dollar erholte sich gegenüber dem Euro um 1,25 Prozent. Der japanische Yen verzeichnete ebenfalls ein Plus von 0,32 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

In diesem Marktumfeld entwickelten sich die globalen Aktienmärkte für den Euro-Anleger in unterschiedliche Richtungen: Den größten Gewinn verzeichnete erneut der japanische Aktienmarkt, gefolgt von amerikanischen Titeln. Eine negative Wertentwicklung mussten hingegen europäische Titel hinnehmen. Die Industrienationen schnitten im Vergleich zu den Schwellenländern mit Ausnahme von Japan schlechter ab. Innerhalb Europas entwickelte sich die Eurozone schwächer. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa entwickelten sich die Sektoren Energie, Gesundheit und Basiskonsum am besten. Eine Underperformance zeigten die Segmente Rohstoffe, Telekom und Finanzen. In den USA gehörten Titel aus den Sektoren Telekom, Gesundheit und IT zu den Gewinnern, während Aktien aus den Bereichen Basiskonsum, Finanzen und Rohstoffe hinterherhinkten. Small Caps schnitten in den USA, als auch in Europa schlechter ab als Large Caps. Hinsichtlich „Value“ und „Growth“ schnitten in den USA „Growth“-Titel besser ab, während in Europa „Value“-Titel gefragt waren.

Im Rentenbereich schnitten Hart- und Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern mit einem Plus von 68 Basispunkten am besten ab. Hochzinsanleihen notierten ebenfalls im Plus. Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating, Anleihen mit kurzer Duration sowie Euro-Staatsanleihen folgten mit einer negativen Wertentwicklung.

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