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Max Otte und Albert Edwards – der Crash steht bevor

Gastautor: Daniel Saurenz
11.10.2018, 12:43  |  1779   |   |   

Börse_Bulle_Bär_5_SymbolHilfe! Aktien werden crashen. Sagt Albert Edwards, wir haben es unseren Abonnenten geschickt. Aber – als Kontrasignal. Denn Edwards ist ein super Typ. 2016 sagte er bei S&P 500 von 1.900 Zählern den Absturz um 75 Prozent an – hier zu sehen. Gut, es ging ein klein wenig nach oben;-), statt nach unten. Und Otte? Der warnte auch 2016, dass der große Crash unmittelbar drohe. So wie er 2015, 2017 und 2018 warnte. Ein Warner eben;-). Hoffentlich haben seine Freunde bei der AfD nicht zu viele Puts gekauft 2016, die dürften wertlos sein und jetzt dürfte das Geld zum Einkaufen in den Markt fehlen. EZB_Börse_März_1Am Aktienmarkt gilt halt der alte Spruch “der Pessimist ist er einzige Mist, auf dem nichts wächst”. Da schauen wir doch lieber Richtung USA bei aller Kritik an diesem Land – in Sachen Aktien sehen die Leute Rücksetzer als Chance zum langfristigen Vermögensaufbau. So sollte man es auch tun, statt Crashpropheten hinterherzulaufen und sie reich zu machen. In “Druckfrisch” in der ARD wurde am Sonntag das neue Buch von Dirk Müller entsprechend gewürdigt. Dessen Fonds können Sie ja selbst mal checken…



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Kommentare

Mein lieber Saurenz, wenn Sie aktuell mal Max Otte googeln, werden Sie feststellen, dass er sich recht differenziert mit der Situation an den Börsen befasst und jüngste Kursrückgänge nicht als dramatisierungswürdig einordnet (aktuell Otte auf Börse Online). Vielmehr nutzt er - in seinen im Übrigen erfolgreich laufenden Fonds - Liquidität als charmantes Steuerungsmittel (Nachkäufe). Kriterien für Aktien von Unternehmen, die für Nachkäufe geeignet sind, finden Sie ebenfalls von ihm thematisiert. In summa deckt sich Ottes aktuelle Einschätzung weitgehend mit Ihrer eigenen, lieber Saurenz. Ich zitiere Sie: "Da schauen wir doch lieber Richtung USA bei aller Kritik an diesem Land – in Sachen Aktien sehen die Leute Rücksetzer als Chance zum langfristigen Vermögensaufbau. So sollte man es auch tun" (ist 100% sensu Otte). Und falls Sie sich mit Ihrem Hinweis auf Ottes "Freunde in der AfD" originell oder gar mutig vorkommen, möchte ich Ihnen sagen, dass Sie's damit gewiss nicht wären. Meines Erachtens haben Sie solche Mainstream-Sätze, die auch von öffentlich zertifizierten Amtskomikern wie Böhmermann oder Nuhr kommen könnten, nicht nötig. Ich schätze Ihre Arbeit. Ich schätze die Arbeit von Feingold. Vor allem aber schätze ich nüchterne Analyse. Mit den besten Wünschen und viel Erfolg! H.

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