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Dax, Dow & Co.: Optimismus gewinnt an Schwung

Gastautor: Thomas Hellener
21.01.2019, 07:20  |  5936   |   |   

Hoffnung gepaart mit Optimismus ist an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Der Dax überspringt seit langer Zeit mal wieder die 11.200-Punkte-Marke und der Dow Jones schließt die vierte Woche hintereinander im Plus ab. Die Anleger sind wieder in Kauflaune, und dafür gibt es Gründe. Zum einen hoffen die meisten Investoren - trotz des ganzen Chaos in der Trennungsgeschichte zwischen Großbritannien und der EU - dass es schlussendlich doch nicht zu einem harten Brexit kommt. Und dann geben Spekulationen auf eine baldige Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China den Börsen Auftrieb. Dem „Wall Street Journal“ zufolge will US-Finanzminister Steven Mnuchin schon Ende Januar in der nächsten Verhandlungsrunde mit Peking eine Aufhebung der Strafzölle auf chinesische Einfuhren vorschlagen. Der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer lehnt dies zwar ab. Dennoch werden die Spekulationen als weiteres Zeichen dafür gewertet, dass eine Einigung näher rückt.

Lösung des USA-China-Konflikts rückt näher

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Dies sieht auch Frank Fischer, Fondsmanager unseres global investierenden Mischfonds PRIMA – Globale Werte, so. So betonte er bei dem jüngsten PRIMA-Fondsmanagerdialog https://youtu.be/JOJEXYveRAM ), dass sowohl Peking als auch Washington eine Lösung brauchen. Dieser Konflikt könne nicht ewig durchgezogen werden, denn US-Präsident Donald Trump will im kommenden Jahr wiedergewählt werden und muss dafür sorgen, dass die Wirtschaft bis dahin nicht „abschmiert“. Und Chinas Konjunktur habe auch schon dermaßen nachgegeben, dass eine Lösung des Konflikts dringend angepeilt werden muss. Doch Fischer betont auch, dass die Konjunkturschwäche nicht nur für China  weiterhin als Gefahr droht, sondern weltweit. Man könne sogar eine Rezession nicht ausschließen, auch wenn sie derzeit nicht wahrscheinlich sei. Aber die Umsätze und die Gewinne der Unternehmen sind rückläufig, ein Umstand, der sich in diesem Jahr wohl kaum entscheidend ändern wird. Deshalb ist Fischer auch nur gedämpft optimistisch, kauft aber bei einigen Aktien selektiv zu. „Wir sehen durchaus Chancen in den aktuellen Märkten, denn wir können als Value-Investoren durchaus wieder günstig bewertete Titel finden“, betont er denn auch. „Wir achten aber darauf, dass die Unternehmen möglichst geringe Schulden haben, und dass es dort operative Hebel gibt, die wir nutzen können. Außerdem achten wir darauf, dass sich die Unternehmen langfristig gut entwickeln. Wenn die Aktien dann auch noch günstig bewertet sind, kommen sie in die engere Wahl.“ Fischer sieht gute Titel an der NASDAQ und in China, die derzeit günstig bewertet sind. Da seien die Märkte schon relativ tief gefallen, aber es wurden auch gute Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. So ist er weiterhin von Alphabet überzeugt und will die Position bei einer Kursschwäche weiter ausbauen. Gleiches gilt für den chinesischen Internetgiganten Alibaba, den Diabetes-Spezialisten Novo Nordisk, das amerikanische Domainverwaltungsunternehmen Verisign und die italienische Gruppo Mutuionline.

Britische Aktien trotz „no-deal“-Brexit-Gefahr im Portfolio

Aber auch britische Aktien befinden sich im Portfolio des PRIMA – Globale Werte, wie etwa Croda und Diploma. Fischer sieht zwar auch die Gefahr, dass es zu Verwerfungen für britische Titel kommen kann. Deswegen bevorzugt er Unternehmen, die durch einen „no-deal“-Brexit weniger betroffen sind. Croda ist so ein Beispiel. Der Spezialchemie-Konzern ist in den Bereichen Chemie, Med-Tech und Parfums sehr gut positioniert, so dass das nachhaltige Wachstum nicht gefährdet sein sollte. Außerdem leiden die Branchen, die von Croda bedient und beliefert werdensehr viel weniger unter einem konjunkturellen Abschwung.

Gleiches gilt für Diploma. Da können sich sogar weitere Chancen eröffnen, denn diese Unternehmen sind auf dem Weltmarkt unterwegs und weniger vom britischen Markt abhängig. So vertreibt Diploma Nischenkomponenten in Nordamerika, Europa und Australien. Der Fokus liegt hier ebenfalls auf dem Med-Tech-Sektor und auf industriellen Ersatzkomponenten und High-Tech-Kabel für die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen ist einer der wenigen Anbieter dieser Produkte und verfügt über ausreichend technisches Know-how und Leistungen, um die Produkte auf den entsprechenden Märkten zu vertreiben. Und nicht zu vergessen: der Geschäftsführende Inhaber. CEO Bruce Thompson ist seit 1996 Vorstandschef des Unternehmens und damit einer der dienst-ältesten CEOs im FTSE. Und in dieser Zeit hat er eine tadellose Erfolgsbilanz vorzuweisen. Diploma hat seinen Umsatz in jedem der letzten 10 Jahre und seinen Nettogewinn in 9 der letzten 10 Jahre gesteigert. „Das ist Wachstum zu einem fairen Preis!“, ist Fischer überzeugt. Deshalb gilt: Kommt es im Zuge des Brexit erneut zu Kursschwächen, werden die Positionen weiter ausgebaut.

 

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