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INSA-Umfrage 11 Parteien aus Deutschland im neuen Europaparlament

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
01.02.2019, 22:00  |  5870   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Laut den Ergebnissen einer aktuellen INSA-Wahlumfrage zur Europawahl für "Bild" (Samstagausgabe) könnten elf Parteien aus Deutschland den Sprung ins nächste Europaparlament schaffen. Anders als bei Wahlumfragen zur Bundestagswahl, kommen die sonstigen Parteien zusammen auf 10 Prozent - vermutlich, weil es bei der Europawahl keine 5-Prozent-Hürde gibt. Darunter haben vor allem die Freien Wähler (3 Prozent), die Tierschutzpartei (1 Prozent), die Satirepartei "PARTEI" (2 Prozent) und die Piratenpartei (1 Prozent) Chancen ins Europaparlament im Mai einzuziehen.

Die großen Parteien können nicht zulegen: CDU und CSU liegen zusammen bei 30 Prozent und verlieren dabei im Vergleich zur Europawahl 2014 über 5 Prozentpunkte, halten aber ihren INSA-Umfragewert aus dem Dezember. Die SPD erreicht nur noch 15 Prozent und halbiert damit fast ihr Ergebnis der letzten Europawahl. Sie ist auch etwa 1,5 Punkte schwächer als bei der INSA-Europawahlumfrage im Dezember 2018. Die Grünen kommen auf 17 Prozent und gewinnen damit über 6 Prozentpunkte hinzu. Im Dezember lagen die Grünen bei 17,5 Prozent. Die Linke (8 Prozent) hält in etwa ihr Ergebnis bei der letzten Wahl, das sind 1,5 Punkte weniger als im Dezember 2018. Die AfD (12 Prozent) gewinnt knapp 5 Prozentpunkte hinzu, verliert aber im Vergleich zur Dezember-Umfrage 2,5 Punkte. Die FDP (8 Prozent) schafft es ihren 2014er Wert mehr als zu verdoppeln, verliert aber im Vergleich zum Dezember einen Punkt. INSA-Chef Hermann Binkert: "Jeder vierte Wahlberechtigte, der an der Europawahl teilnehmen will, weiß noch nicht, wen er wählen wird. Und auch unter denjenigen, die eine Wahlabsicht äußern, ist sich nur jeder Zweite sehr sicher, dass diese bis zum Wahltag hält. Bis zur Europawahl am 26. Mai ist also noch viel Bewegung möglich." Für die INSA-Europawahlumfrage im Auftrag von "Bild" wurden vom 25. bis zum 28. Januar 2019 insgesamt 2.056 Personen befragt.


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