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Rekordzahlen Deutschland: Nachfrage nach medizinischem Cannabis geht steil

04.03.2019, 12:26  |  9331   |   |   

Immer mehr gesetzlich versicherte Patienten in Deutschland erhalten Cannabis-Präparate. Sowohl die Abgabe von Cannabis-haltigen Zubereitungen als auch die Abgabe von Fertigarzneimittel auf Cannabisbasis nimmt zu.

Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt rasant. Im vergangen Jahr gaben deutsche Apotheken mehr als dreimal so viel, Cannabis-Zubereitungen (incl. Blüten) wie in den zehn Monaten nach der Legalisierung im März 2017 ab. Auch die Abgabe von Cannabis-Fertigarzneimitteln nimmt deutlich zu. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA) hervor.

Im Gesamtjahr 2018 gaben deutsche Apotheken rund 95.000 Rezepte für 145.000 Einheiten Cannabis-haltiger Zubereitungen zu Lasten gesetzlicher Krankenversicherungen ab. Von März 2017 bis Ende 2017 waren es lediglich 27.000 Rezepte und 44.000 Abgabeeinheiten. Weiterhin gaben Apotheken 2018 rund 53.300 Packungen Cannabis- Fertigarzneimittel ab. Das ist ein Anstieg von fast 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr (39.500) bei den Fertig-Produkten.

Der Verband konnte keine Angaben zur Patientenanzahl oder dem Gesamtgewicht der Cannabis-Blüten machen. Die präsentierten Daten berücksichtigen zudem keine Privatrezepte. Deshalb könnte die Nachfrage nach Medizinalcannabis sogar noch deutlich höher ausfallen.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident des Deutschen Arzneiprüfungsinstitut e. V. (DAPI), erklärte: "Unsere Daten legen nahe, dass heute deutlich mehr Patienten mit Cannabis versorgt werden als vor dem Inkrafttreten des Gesetzes vor zwei Jahren. Insofern hat sich die Versorgung der Patienten verbessert. Aber wir wissen nicht, ob inzwischen alle Patienten, die von medizinischem Cannabis profitieren könnten, Zugang dazu haben".

Quelle:

ABDA

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