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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 25.04.2019 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.04.2019, 15:20  |  525   |   |   

ROUNDUP 2: Deutsche Bank und Commerzbank beerdigen Fusionspläne

FRANKFURT - Am Ende überwog die Skepsis: Deutsche Bank und Commerzbank haben eine mögliche Fusion abgesagt. "Es war sinnvoll, diese Option einer innerdeutschen Konsolidierung zu prüfen", erklärten die beiden Konzerne am Donnerstag in gleichlautenden Mitteilungen. Nach "gründlicher Analyse" in den knapp sechswöchigen Gesprächen seien die Vorstände jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss "keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde".

ROUNDUP: Wirecard-Chef will Buchhaltungsprobleme im Wachstum angehen

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ASCHHEIM - Der unter Druck stehende Zahlungsdienstleister Wirecard will sich für die Zukunft ein stärkeres Augenmerk auf Buchhaltungsprozesse vornehmen. Wirecard-Chef Markus Braun sprach am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Aschheim bei München vom "Elefant im Raum", den das Unternehmen angehen müsse. Als Wachstumsunternehmen habe der Dax-Konzern "Qualitätsmängel" in der Buchhaltung gehabt und müsse daher "Controllingprozesse nachziehen". Eine Wachstumspause will der Manager dem Unternehmen dabei aber nicht gönnen - die Neukundenzuwächse im vergangenen Halbjahr dürften auch in diesem Jahr für gute Geschäfte sorgen.

ROUNDUP: Monsanto-Kauf und Pharmasparte treiben Bayer zum Jahresstart an

LEVERKUSEN - Die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto und ein starkes Pharmageschäft haben Bayer zum Jahresstart angetrieben. Kosten für den Konzernumbau sowie die Integration des US-Neuerwerbs ließen den Gewinn unter dem Strich sinken. Mit Blick auf den Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis schnitt Bayer jedoch besser ab als von Experten erwartet. Der Jahresausblick wurde bestätigt. Die in den letzten Monaten arg gebeutelten Aktien stiegen am Vormittag um mehr als 3 Prozent.

ROUNDUP 2: Facebook bereitet sich auf Milliardenstrafe vor

MENLO PARK - Facebook rechnet damit, dass die jüngsten Datenschutz-Skandale das Online-Netzwerk bis zu fünf Milliarden Dollar kosten werden. Im Zusammenhang mit entsprechenden Ermittlungen der US-Handelsbehörde FTC legte Facebook im vergangenen Quartal bereits drei Milliarden Dollar für mögliche Strafzahlungen beiseite. Insgesamt könne die Belastung auch fünf Milliarden Dollar erreichen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Die Ermittlungen der FTC können zum Beispiel mit einer Strafe oder einem Vergleich enden. Auslöser für die Untersuchung war vor allem der Skandal um Cambridge Analytica.

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