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Liefervertrag mit Samsung Verspielt Volkswagen die E-Mobilität?

27.05.2019, 13:41  |  10971   |   |   

Volkswagen überarbeitet seinen Einkaufszettel für Batterien, so "Bloomberg". Es geht um einen Liefervertrag mit Samsung - Gesamtvolumen 50 Milliarden Euro -, der sich in Luft auflösen könnte, so berichten es Insider. 

Samsung habe sich ursprünglich bereit erklärt, Batterien für etwas mehr als 20 Gigawattstunden zu liefern. Damit hätten gut 200.000 Autos ausgerüstet werden können. Nun tauchten wohl unterschiedliche Ansichten hinsichtlich des Lieferumfangs und des Zeitplans auf. Am Ende kam ein Volumen von weniger als fünf Gigawattstunden heraus. 

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VW teilte mit, dass Samsung weiterhin sein Batterie-Zulieferer bleibe. Samsung lehnte eine Stellungnahme ab. Generell will Volkswagen in den nächsten Jahren wesentlich mehr Elektroautos bauen. Das gesetzte Ziel lautet: 70 neue E-Modelle bis 2028 auf den Markt zu bringen. Dafür braucht VW eine große Menge an Batterien. Eine Versorgungssicherheit scheint mit Samsung nicht gegeben zu sein. Somit könnte es zu einem Lieferengpass kommen.

Quelle:

Bloomberg

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1 Kommentare

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Kommentare

Das ist alles nur ein großes Mißverständnis - aber nicht bei VW oder Samsung! Die Lieferverträge stehen und es werden ausreichende Batterien geliefert. Es gibt nun nur eine Vertragsanpassung entsprechend des Bedarfsrückganges im Zuge der anlaufenden Eigenproduktion von Akkus seitens VW.

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