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Comeback mit Wirecard & Orange? Cyan - Großaktionäre kaufen Aktien im Wert von 5 Millionen Euro!

24.07.2019, 00:29  |  5701   |   |   

Cyan, der Spezialist für Cyber-Security Lösungen vor allem für Smartphones, die über Telekommunikationskonzerne an den Endkunden vertrieben werden, hatte bei seiner Kapitalerhöhung kein glückliches Händchen. Die 25 Mio. Euro große Transaktion, die bei 28 Euro pro Aktie durchgeführt wurde, traf Investoren unvorbereitet, denn noch auf der Hauptversammlung in der Woche zuvor wurde die Frage nach einer möglichen Kapitalerhöhung vehement verneint. Zudem wollten die Großaktionäre Alex Schütz und Christian Angermayer bei einer entsprechenden Nachfrage zusätzlich Aktien verkaufen, was nicht gut ankam. Die Quittung: Die Aktie stürzte auf unter 22 Euro ab. Die Abgabe von Aktien der Großaktionäre wurde abgeblasen. Die beiden Herren haben indes den Kursrutsch genutzt und zusammen Aktien im Volumen von 5 Mio. Euro zugekauft, um ein Zeichen zu setzen, hören wir aus Bankerkreisen, was uns Schütz und Angermayer auf Nachfrage bestätigten. Das finden wir positiv und sollte zur Beruhigung beitragen.

Soviel man die Kapitalerhöhung von cyan auch kritisieren kann, so verlieren die Investoren aktuell die eigentlich guten Aussichten aus dem Blick: Seit dem IPO bei 23 Euro – und im Januar notierte die Aktie im Hoch sogar bei 36 Euro - hat die Firma sich positiv weiterentwickelt: Ein globaler Vertrag mit Orange (ehemals France Telecom), weitere neue Kunden wie Wirecard und Telecom Argentina, eine gut gefüllte Kundenpipeline, die die nächsten Monate weitere News produzieren sollte, und nicht zuletzt jetzt 25 Mio. Euro frische Mittel aus der Kapitalerhöhung. Wenn Cyan über die nächsten drei Jahre eine ähnliche Marktdurchdringung nur in Frankreich Spanien, den beiden Kernmärkten von Orange, erreicht wie sie es mit T-Mobile in Österreich geschafft haben, bedeutet das ein Umsatzpotential von mehr als 60 Mio. Euro. Und Orange ist in mehr als 20 Länder aktiv. Wenn weitere Orange-Länder erschlossen werden, hat auf Sicht von circa. fünf Jahren damit allein der Orange-Vertrag ein Potential für mehr als 100 Mio. Umsatz. Und die aktuell gewaltig zweistellige bezifferte EBITDA-Marge sollte aufgrund der Skaleneffekte sogar weiter ansteigen. Und es sieht positiv aus, dass es mit Orange schneller geht als geplant: Einer der Hauptgründe für die Kapitalerhöhung war, dass Orange in mehreren Ländern parallel Vollgas geben will, was entsprechende Anfangsinvestitionen von Cyan erfordert. Genau diese Anfangsinvestition hat die Börse aber verschreckt. Gerüchte über eine Gewinnwarnung machten zusätzlich die Runde. Die Prognose für 2019 soll nach unseren Informationen zwar sportlich sein, aber machbar, wenn Orange in den nächsten Monaten brummt.

Unser Fazit: CEO Peter Arnoth muss jetzt operativ Erfolge präsentieren, dann geht’s auch wieder schnell aufwärts. Gut möglich, dass Arnoth schon bald liefert und einen neuen prominenten Kunden präsentiert, der den Investmentcase sehr gut untermauert. Die nächsten Monate sollten es einen konstanten News Flow geben, der das Vertrauen des Marktes wieder zurückbringen sollte.

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte: Die Aktie von CYAN ist in unserem Vorstandswoche Real-Geld-Depot enthalten und/oder befindet sich im Eigenbesitz des Erstellers dieses Artikels.

www.vorstandswoche.de

 

 

 



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