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Gold Wenn das Geld stirbt, Gold lebt und Greta rudert

Gastautor: Goldherzreport
15.08.2019, 17:31  |  1744   |   |   

Gold schlägt Geld und Greta, denn der Hashtag #Gold ist bei Twitter noch beliebter als Geld oder Greta. Insofern merken wohl viele Menschen instinktiv, dass unsere finanzielle Freiheit und Demokratie auf dem Spiel steht und das mindestens so wichtig ist, wie das "Weltklima", bei dem wir ohnehin nichts groß ändern können und wer das glaubt, leidet vielleicht an Größenwahn.

Mit geradezu hysterischer Verehrung und und frenetischem Jubel begleiten die Medien die Atlantiküberfahrt einer gewissen Greta Thunberg, "unserem" viel gefeierten "Erlöser", deren Ankunft in New York, am 23. September, beim UN-Weltklimagipfel voller Sehnsucht erwartet wird.

Etwas überspitzt frage ich mich, ob ihre Ankunft in New York dann etwa zu einem spektakulären Ereignis hochstilisiert wird, ähnlich wie es die Mondlandung war?

Bleiben alle Schulen und Geschäfte vielleicht gar geschlossen und erweitern die "Friday for Future" Kids ihre Aktivitäten um einen weiteren Tag, an dem Blau machen wichtiger ist, als etwas zu lernen?

Also ich persönlich, da nehme ich kein Blatt vor den Mund, finde es zum kotzen, dass die Medien einen derartigen Rummel darüber machen, während sie wirklich wichtige Nachrichten verschweigen oder in den Hintergrund drängen.

Zum Beispiel wurde in dieser Woche kaum über den seit langem mit Abstand schwärzesten Tag an der Börse von Buenos Aires berichtet. 

Immerhin ist Argentinien ein Land, das mit 44 Millionen bald halb so viele Einwohner hat wie Deutschland.

Der MERVAL Index kollabierte in US$ immerhin -38% an einem einzigen Tag. Der Peso verlor ebenfalls mehr als -20%

Argentinien scheint mir der beste Vergleich zu sein, für eine Situation wie ich sie auch ähnlich, auch wenn bislang noch immer in abgeschwächter Form, für die gefestigteren Börsen dieser Welt vorhersehe.

Der nominale Wert der Vermögenswerte steigt auch in Argentinien immer weiter und bis vor Kurzem sogar in US-Dollar gerechnet. Trotz der Tatasache, dass sich Argentinien seit Jahren in einer schleichenden Depression und neuerdings gar wieder in einer Rezession befindet. 

Die Argentinier sind ein nettes Volk. Das durfte ich selbst bei meiner Reise nach Buenos Aires 2011 feststellen und ich genoss den Wein zum Asado, damals noch ohne schlechtes Gewissen, das mir die Medienhetzer heute tagtäglich eintrichtern wollen.

Für die Formel 1 Legende Juan Manuel Fangio wurden 1949 sogar, laut einem Spiegel Artikel, noch zwanzig Kälber und hundert Ziegen geschlachtet und italienische Automobilfirmen packten ihre sieben Sachen, nahmen ihren Maschinenpark mit und siedelten nach Artentinien um, weil der Peso eine Hartwährung war.

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