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Studie Verkehr verursachte Folgekosten von 149 Milliarden Euro

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
26.08.2019, 10:07  |  910   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Die Folgekosten sämtlicher Verkehrsmittel haben sich im Jahr 2017 in Deutschland einer neuen Studie zufolge auf rund 149 Milliarden Euro belaufen. "Sie gehen zu Lasten anderer Menschen, der Umwelt und künftiger Generationen", teilte am Montag der Verein Allianz pro Schiene mit, der die Untersuchung vom Forschungsunternehmen Infras hatte durchführen lassen.

"Zu den externen Kosten zählen alle negativen Auswirkungen der Mobilität, für die nicht die Verkehrsteilnehmer selbst bezahlen." Darunter verstehen die Studienautoren etwa Kosten, die durch Klima und Umweltschäden entstehen, oder durch die Folgen von Unfällen.

Für fast 95 Prozent der Kosten sei der Straßenverkehr verantwortlich. Hier sind es der Studie zufolge vor allem die zahlreichen Unfälle, die die finanzielle Belastung für die Allgemeinheit nach oben treiben. Um diese zu beziffern, beriefen sich die Studienautoren auf Berechnungen des Umweltbundesamts sowie der Europäischen Kommission.

Der Schienenverkehr ist laut der Studie für 3,8 Prozent der Kosten verantwortlich, der Luftverkehr für 0,9 Prozent. Allerdings wurden hierbei - aus methodischen Gründen, wie es hieß - nur inländische Flüge berücksichtigt, keine grenzüberschreitenden./maa/DP/jha

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BMW ist auf viele Bedingungen besser vorbereitet als andere Hersteller und besser geschützt.
In N-TV zeigte man sich gestern überrascht, dass BMW deutlich Marktanteile gewinnt gegenüber Mercedes und Audi.



Bild: https://cdn.bimmertoday.de/wp-content/uploads/2019/08/2020-BMW-X5-Protection-VR6-Beschusstest-G05-02.jpg
Mobilität? Das Auto wird vorerst nicht ersetzt, weder durch Drohnen, Kurzstreckenflüge oder "Uber" noch durch Busse und Bahnen. Wesentlicher Teil des Problems sind jedoch Audi und Daimler als systematische Dieselbetrüger und Wiederholungstäter. "Audi wollte sich im Nachgang des Dieselbetrugs doppelt und dreifach absichern, hat die Grenzwerte zu ambitioniert unterschritten und sich dabei ein Problem mit der Fahrbarkeit eingehandelt, das darin begründet ist, dass die Elektronik zu oft und zu hart nachregeln muss - das spürt man leider im Gasfuß." BMW? Bereits seit Jahren bei der Einhaltung von strengen Abgaswerten führend ist BMW und somit Teil der Lösung. Die BMW AG und auch die Aktie dürfte davon bald wirtschaftlich profitieren.
Lesenswert:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/audi-diesel-abgase-ge…
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/daimler-in-der…
https://www.sueddeutsche.de/auto/audi-diesel-probleme-1.4561…
Was für ein Nonsens!Ich denke,das läuft darauf hinaus,dass die Mobilität(hier vor allem der Strassenverkehr)noch gehörig höher besteuert werden muss um nur annähernd seine "Folgekosten"wieder hereinzubringen.Volkswirtschaftliche Wertschöpfung findet im bösen Individualverkehr natürlich nicht statt.Mehr muss man zu diesem Bullshit nicht schreiben.

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