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Renten Verdi-Chef will massive Anhebung des Rentenbeitrags

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.09.2019, 07:49  |  2604   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der scheidende Chef der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hält eine massive Anhebung des Rentenbeitrags auf etwa 26 Prozent für unerlässlich, um Altersarmut wirksam zu bekämpfen. Beitragsanhebungen dürften "kein Tabu sein, wenn sie paritätisch finanziert werden", sagte Bsirske der "Saarbrücker Zeitung". Vom jetzt geltenden Beitragssatz in Höhe von 18,6 Prozent des Bruttolohns zahlten die Arbeitnehmer gut neun Prozent.

"Obendrein sollen sie noch riestern", so der Verdi-Chef weiter. Das seien insgesamt schon mehr als 13 Prozent. "Bei einer paritätischen Finanzierung müsste der Arbeitgeber das Gleiche drauflegen. Da sind wir bei etwa 26 Prozent", sagte Bsirske. Dies würde auch ein Ende der Teilprivatisierung der Altersvorsorge bedeuten, durch die die Arbeitgeber entlastet würden und von der die Versicherungswirtschaft profitiere. "Und das um den Preis einer millionenfachen Altersarmut", kritisierte der Gewerkschafter. Mit einer sozialstaatlichen Rentenpolitik habe das nichts zu tun. "Es muss doch darum gehen, die gesetzlichen Renten wieder auskömmlich zu machen", sagte Bsirske der "Saarbrücker Zeitung".
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Kommentare

Sprachlos, wie einige Menschen sich profilieren wollen. Komischerweise kommen solche Vorschlöge immer von Leuten, die eh schon sehr gut verdienen oder schon Ihre Millionen zur Seite gelegt haben.
Was es in Deutschland braucht ist eine Kapitalmarktorientierte Rente!
Die deutsche Rente ist einfach schlecht verzinst.
Deutschland sollte da mal in Australien anfragen, wie ein Rentensystem aussehen sollte.

Hier wird 9,5 Prozent meines Einkommens in einen Super Fund investiert (gesetzlich geregelt).
Und auf diese 9,5 Prozent meines Einkommens bezahle ich nur einen festen Steuersatz von 15 % statt der 32.5% Einkommensteuer. Das entscheidende ist aber, der Staat hat keinen Zugriff auf dieses Geld. Ich aber auch nicht. Es wird von einem Super Fund verwaltet, der mein Geld am Kapitalmarkt investiert. Ich habe hier aber die volle Kontrolle und kann bestimmen in was und wie investiert wird. Erst ab 60 kann ich mir dieses Geld auszahlen lassen.
Durschschnittliche Jahresrendite liegt hier bei 8,5 Prozent. Da kann das deutsche Rentensystem bei Weitem nicht mithalten.
Viel wichtiger ist, auf meine zukünftige Rente muss ich keine erneute Einkommensteuer bezahlen.
Das Geld das ich am Ende in meinem Super Fund habe gehört zu 100% mir, ohne das ich mir Sorgen um Steuer machen muss.
So muss ein Rentensystem aussehen!
Wir wäre es, im ersten Schritt die Besteuerung der Renten zurückzunehmen, dass würde schon mal etwas Helfen.
Steigerung der Lohnnebenkosten...na Super...unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet darunter ja überhaupt nicht, obwohl wir jetzt schon die höchsten Lohnkoste in Europa haben (s. OECD-Studie).
Jeden Morgen wacht einer auf mit einer neuen Idee...
Hat jemand von einem Sozialisten eine andere Antwort erwartet?
Etwa, daß die "armen, armen" Schnarcher ihren A selber hochkriegen sollten aus der Couch?
Natürlich nicht.

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