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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 44. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 44. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
04.11.2019, 12:00  |  502   |   |   

Die US-Notenbank Fed hat wie von den Anlegern erwartet zur Wochenmitte zum dritten Mal in Folge den Zinskorridor gesenkt.

Was diese Woche wichtig war: US-Notenbank Fed senkt Zins

Fed senkt, kündigt aber gleichzeitig Zinssenkungspause an

Die US-Notenbank Fed hat wie von den Anlegern erwartet zur Wochenmitte zum dritten Mal in Folge den Zinskorridor gesenkt. Der Leitzins liegt nunmehr bei 1,5 bis 1,75 Prozent. Nach der Sitzung des FOMCs deutete die Fed, für die Marktteilnehmer eher überraschend, vorerst eine Zinssenkungspause an. Die im Prinzip aktuell vorsorgliche Unterstützung der Wirtschaft mittels Zinssenkungen dürfte somit ihr Ende finden. Folglich ist nunmehr von einer verstärkt datenabhängigen reaktiven Ausrichtung der US-Geldpolitik auszugehen. Die Hürden für weitere Leitzinssenkungen dürften somit deutlich gestiegen sein.

China bezweifelt langfristigen Deal, Q3-BIP im Euroraum mit 0,2 Prozent im Plus

Mit Blick auf China gab es widersprüchliche Daten. Während der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) im Oktober etwas schwächer tendierte, legte der Caixin China-PMI für das verarbeitende Gewerbe hingegen leicht zu. Bezüglich des Handelskonflikts liegt die Hoffnung nun auf der Unterzeichnung der ersten Phase eines Handelsabkommens mit den USA. Gleichzeitig hatten aber chinesische Verhandlungskreise bezweifelt, dass es mit US-Präsident Donald Trump jemals zu einem langfristigen Deal kommen könnte. Dies sorgte am Finanzmarkt für alles andere als Begeisterung.

Die Inflation im Euroraum bleibt niedrig und liegt weiter deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Jahresteuerungsrate betrug im Oktober 0,7 Prozent und war somit gegenüber den beiden Vormonaten weiter rückläufig. Die um die schwankungsreichen Energie- und Nahrungsmittelpreise bereinigte Kernteuerungsrate stieg hingegen um 0,1 auf 1,1 Prozent an. Eine (Abwärts) Revision der EZB-Erwartungen sollte angesichts der jüngsten Preisentwicklung nicht überraschen.

Das Wirtschaftswachstum im Euroraum war im dritten Quartal mit einem positiven Vorzeichen versehen. Mit 0,2 Prozent lag der Zuwachs leicht über den Erwartungen der Analysten (plus 0,1 Prozent). Die Statistiken deuten auf ein Auseinanderklaffen der Entwicklung zwischen Deutschland und den anderen großen Euro-Mitgliedsstaaten hin. Deutschland scheint sich hierbei als Bremsklotz zu erweisen.

In den USA lag der Chicago Einkaufsmanagerindex unter den Erwartungen. Die Zahl der am US-Arbeitsmarkt neu geschaffenen Stellen (non farm payrolls) übertraf mit einem Zuwachs von 131.000 deutlich die Erwartungen (80.000) der von Bloomberg befragten Analysten.

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