Gold gibt nach

Gastautor: Martin Siegel
06.11.2019, 08:43  |  2249   |   |   

Der Goldpreis verliert im gestrigen New Yorker Handel von 1.505 auf 1.483 $/oz. Heute Morgen stabilisiert sich der Goldpreis und notiert aktuell mit 1.485 $/oz um 19 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit nach.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Linksextreme überfallen eine Baufirma-Mitarbeiterin (34) in ihrer eigenen Wohnung und schlagen sie zusammen.

Auf der Internetseite „Indymedia“ taucht ein Bekennerschreiben auf: „Wir haben uns deswegen entschieden, die Verantwortliche für den Bau eines problematischen Projekts im Leipziger Süden da zu treffen, wo es ihr auch wirklich weh tut: in ihrem Gesicht“.

In den Monaten April, Mai und Juni werden 31 Fälle von Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gegen Politiker registriert, davon sind AfD Politiker in 24 Fällen betroffen, was einem Anteil von 77 % entspricht https://www.n-tv.de/politik/Polizei-zaehlt-31-Attacken-auf-Politiker-article21223878.html

Bundesregierung beschließt Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus. Innenminister Horst Seehofer: „Es kann nicht sein, dass Hass und Hetze in diesem Land einen Nährboden finden“.

Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner (Die Linke) im Bundestag: „Danke Antifa“ https://www.youtube.com/watch?v=0RLT9jAmSKs


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem festeren Dollar nach (aktueller Preis 43.128 Euro/kg, Vortag 43.458 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
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