Der BMW-Entwicklungschef schaufelt das Grab seines eigenen Unternehmens

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.01.2020, 08:13  |  17484   |   |   

BMW (WKN: 519000) ist nicht gerade für ein hohes Tempo bekannt, was den Umstieg auf nachhaltige Antriebsformen angeht. Während andere Hersteller wie Chevrolet von General Motors (WKN: A1C9CM), Jaguar, Audi (WKN: 675700), Porsche (WKN: PAH003) und Daimler (WKN: 710000) bereits erste Modelle auf den Markt gebracht haben, mussten BMW-Kunden bisher mit dem in die Jahre gekommenen i3 vorliebnehmen. Erst in diesem Jahr soll der iX3 auf den Markt kommen, ein elektrisches SUV, das mit dem Audi e-tron und dem Mercedes EQC konkurrieren wird.

Viel interessanter als diese Modelleinführung wird jedoch sein, wie sich BMW langfristig positioniert. Denn Elektromobilität ist nicht nur ein Instrument zur kurzfristigen Vermeidung von EU-Strafen aufgrund der Überschreitung von CO2-Grenzwerten, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Antriebsform, die den Verbrenner ablösen wird.

Die stetig sinkenden Preise und Ladezeiten sowie die gleichzeitig steigenden Reichweiten sprechen dafür, dass Elektroautos schon in wenigen Jahren schlichtweg attraktiver für den Endkunden sein werden als diesel- oder benzinbetriebene Fahrzeuge.

Das scheint man bei BMW jedoch noch nicht so ganz begriffen zu haben, wie nun Kommentare des Entwicklungschefs Klaus Fröhlich im Interview mit „Automotive News Europe“ einmal mehr zeigen.

Flexible Fahrzeugarchitekturen

Schon seit Längerem ist bekannt, dass BMW in den nächsten Jahren auf flexible Antriebsplattformen setzen will, um die Kundenwünsche nach verschiedenen Antriebsarten bedienen zu können. Diesen Standpunkt bestätigt Fröhlich im Interview: Erst wenn sich der Elektroantrieb weltweit durchsetze, werde BMW spezielle Elektroarchitekturen für Fahrzeuge entwickeln.

Nun ja – der Elektroantrieb wird sich nicht einfach so, von alleine, weltweit durchsetzen. Er wird sich durchsetzen, wenn er für den Kunden ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet als ein Verbrenner. Um dieses zu kreieren, wird es zwangsläufig Hersteller brauchen, die eigene Elektroplattformen entwickeln, wie etwa Volkswagen (WKN: 766403) oder Tesla (WKN: A1CX3T) es heute schon tun.

Wenn BMW erst in einigen Jahren einsteigt, werden diese Unternehmen den Münchnern um Jahre voraus sein. Für BMW wird es dann fast unmöglich sein, ähnlich gute Elektroautos auf den Markt zu bringen.

Siegeszug der Brennstoffzelle?

Aktuell seien die Kosten für einen Brennstoffzellenantrieb rund zehnmal höher als die für ein batteriebetriebenes Auto. BMW plane, die Kosten bis 2025 auf dem gleichen Niveau zu haben, so Fröhlich. Das werde große Absatzvolumina für Wasserstofffahrzeuge ermöglichen.

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1 Kommentare

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Da fragt man sich dann doch ob über 95% der Autokäufer zu dumm sind sich ein Elektroauto zu kaufen, wenn doch alles so toll ist. Ist der Autokäufer zu dumm um nur 6 Stunden an überlasteten E-Säulen zu warten damit sein Auto wieder 250 km weiterfahren kann? Ist er zu dumm zu akzeptieren dass im Winter und im Sommer die Reichweiten dramatisch zurückgehen? Ist er zu dumm zu erkennen dass die Strompreise an öffentlichen e-Säulen explodieren und das e-Fahren teurer als mit Diesel ist. Ist er zu dumm zu erkennen dass mit dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke 2022 und dem Abschalten der Kohlekraftwerke Energiekosten weiter explodieren werden? Ja, anscheinend 90 % der Deutschen die nicht im Luxus leben und lächerliche 50 000 € für die e kutschen leisten können sondern so dumm sind dass sie eine Famlie versorgen haben zu blöde, um die tolle Politik der Kanzlerin und Ihrer Anhänger bei den Grünen zu verstehen. Das vernmittelt dieser "Artikel"

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