GBP/USD Pfund in der Bredouille

24.05.2020, 13:53  |  1121   |   |   

Die Lage des Britischen Pfunds gegen den US-Dollar hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung weiter eingetrübt. 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung vom 23.04. hieß es unter anderem „[…]  Der finale Befreiungsschlag blieb dem Pfund aber versagt. Der Bereich um 1,265 US-Dollar inkl. der dort verlaufenden 200-Tage-Linie war dann doch eine Nummer zu groß. Nach dem veritablen Zwischensprint kommt die aktuelle Konsolidierung als Reaktion auf die überkaufte Lage nicht überraschend. Um weiterhin im Spiel zu bleiben und aus charttechnischer Sicht nicht doch noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, muss das Pfund die 1,20 US-Dollar verteidigen. Sollte es darunter gehen, muss die Lage neu bewertet werden. Idealerweise halten bereits die 1,225 US-Dollar dem Druck stand. Auf der Oberseite ist der Sachverhalt eindeutig: Das Pfund muss über die 1,275 US-Dollar, um die Erholung / Aufwärtsbewegung wieder neu zu beleben.“

Anfang Mai unternahm das Britische Pfund noch einmal einen Versuch, die 1,265 US-Dollar ins Wanken zu bringen. Dieser fiel ergebnislos in sich zusammen, sodass nun als Folge des Unterfangens eine veritable Doppeltopformation in diesem Bereich thront. Diese erhöhte ihre Relevanz zudem kürzlich, als ihr Zwischentief – der Bereich 1,225 US-Dollar - unterschritten wurde. 

In den letzten Handelstagen gelang es dem Pfund nicht mehr, entscheidend über die 1,225 US-Dollar vorzustoßen. Stattdessen orientierte es sich nach unten und nimmt damit erneut den Bereich um 1,21 US-Dollar ins Visier. 

In der abgelaufenen Handelswoche wurde eine Vielzahl relevanter britischer Konjunktur- und Preisdaten veröffentlicht. Insbesondere die Preisdaten, die schwächer als erwartet ausfielen, zogen etwaigen Aufwärtsambitionen des Pfunds den Zahn. 

Kurzum. In einem schwierigen Umfeld gerät das Britische Pfund zunehmend unter Druck. Sollte es nun auch noch unter das letzte Tief bei 1,21 / 1,208 US-Dollar gehen, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen. Dagegen würde bereits ein signifikanter Ausbruch über die 1,225 US-Dollar für erste Entspannung sorgen. Die 1,265 US-Dollar haben nun auf der Oberseite zentrale Bedeutung als Widerstand. 
 

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