Seehofer Bedford-Strohm verteidigt Seenotrettung im Mittelmeer

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
11.07.2020, 21:28  |  2106   |   |   
Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat die zivile Seenotrettung im Mittelmeer verteidigt. "Wenn Menschen ertrinken, muss man sie retten, egal aus welcher Situation sie kommen und in welcher Situation sie sind. Das muss klar sein", sagte Bedford-Strohm am Samstag dem Deutschlandfunk.

"Deswegen ist ein wichtiger Punkt auch ein Punkt, warum wir dieses Schiff unterstützen, warum wir auch die Arbeit der zivilen Seenotretter unterstützen, weil wir klar sagen wollen, die Kriminalisierung der zivilen Seenotretter muss endlich aufhören." Es sei eigentlich eine "Schande", dass es die zivilen Seenotretter brauche, um Menschen zu retten, eigentlich sei das staatliche Aufgabe. "Ich unterstütze ausdrücklich Innenminister Seehofer in seinem Bemühen, die europäischen Länder dazu zu kriegen, dass sie mitmachen bei dem Verteilmechanismus für gerettete Flüchtlinge", so der EKD-Ratsvorsitzende.

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1 Kommentare

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Kommentare

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11.07.20 23:22:16
Was ist das eigentlich für eine Seenotrettung, wenn hier Schiffe nicht weit aufs Meer hinaus fahren und dort warten bis ein europäisches seenotrettungsschiff die Menschen ohne Not einsammeln? Wenn ich als Urlauber in den USA in einer Kreissäge springe kann ich doch von den Amerikanern auch nicht erwarten, dass ich mich jetzt dauerhaft bis zum Sankt Nimmerleinstag versorgen!

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