Bitcoin-Alternative Im Schatten des großen Bruders: Ethereum steigt in einem Monat um 92 Prozent

29.01.2021, 16:33  |  4891   |   |   

Analysten, Politiker und Krypto-Investoren kannten zum Beginn des Jahres scheinbar nur ein Thema: Die beeindruckende Bitcoin-Rallye. Im Schatten der Rekordjagd mauserte sich jedoch Ethereum zum eigentlichen Gewinner.

Ethereum liegt seit Jahresanfang über 92 Prozent im Plus. Beim großen Bruder Bitcoin sind es dagegen nur 30 Prozent. Ein ETH kostet derzeit rund 1400 Euro.

Für viele Beobachter gilt der Bitcoin als die Kryptowährung schlechthin, und nicht ohne Grund: Ein Blick auf das Branchenportal Coinmarketcap verrät: An die 700 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung des Bitcoin reicht keine andere Kryptowährung heran. Ethereum landet mit 160 Milliarden US-Dollar nur auf Platz 2.

Der größte Unterschied zum Branchenführer: Ethereum – auch unter dem Kürzel ETH bekannt – ist nicht nur eine Kryptowährung, sondern eine dezentrale Software-Plattform auf Blockchain-Basis. Mittels einer eigenen Programmiersprache können Entwickler Apps bauen, beispielsweise für Smart Contracts, bei denen die Einhaltung von Verträgen im Code festgeschrieben ist.

Während Bitcoin oft als digitales Gold gefeiert wird, ist Ethereum äußerst vielseitig, wie Krypto-Experte Jeff Bandman, Gründer und Chef von Bandman Advisors, im Gespräch mit wallstreet:online betont: „Die Einsatzmöglichkeiten für die ETH-Technologie sind spannend“, so Bandman. „Die Stärke des ETH-Ökosystems zeigt sich an der Menge, der Größe und der Vielfalt der weltweit erstellten und implementierten Anwendungen – und an einer Armee an ETH-Entwicklern. Das zählt zu den überzeugendsten Merkmalen.“

Egal ob Digitalgold oder Blockchain-Software: Kryptowährungen sind im Jahr 2021 wieder ins Rampenlicht gerückt. Die rasanten Kursentwicklungen haben bereits staatliche Regulierer auf den Plan gerufen. Sowohl EZB-Präsidentin Christine Lagarde als auch die neue US-Finanzministerin Janet Yellen hatten angekündigt, den Krypto-Markt genau unter die Lupe nehmen zu wollen.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion

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