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OSRAM IM FOKUS Nach der AMS-Übernahme bleiben manche Fragen offen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.03.2021, 14:35  |  775   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nach der Mehrheitsübernahme durch den österreichischen Sensorhersteller AMS ist beim Lichtkonzern Osram einiges im Wandel. Sowohl personell als auch operativ sind Weichenstellungen erfolgt, um das in den vergangenen Jahren tief in die Krise gerutschte Traditionsunternehmen aus München wieder dauerhaft in die Spur zu bringen. Dennoch scheint weiterhin offen, wie es mit Osram nach dem Verlust der Eigenständigkeit weitergeht. Was im Konzern los ist, wie Experten die Lage einschätzen und wie sich die Aktie entwickelt hat.

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Osram hatte sowohl 2019 als auch 2020 mit erheblichen Problemen zu kämpfen und schrieb unter dem Strich jeweils tiefrote Zahlen. Inzwischen aber gibt sich der Leuchtenhersteller mit Blick auf 2021 wieder optimistischer. So zog die lange Zeit maue Nachfrage aus der Autoindustrie wieder an, und auch die Geschäfte mit der Elektronikbranche liefen wieder besser. Der Start ins neue, seit Anfang Oktober laufende Geschäftsjahr gestaltete sich positiv, und die Münchner wagten bereits eine Erhöhung ihrer Prognose. So sollen sowohl der Umsatz als auch die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen.

Die unerwartet rasche Erholung im Geschäft mit der Autoindustrie und die positive Entwicklung in der Halbleitersparte Opto Semiconductors lassen Osram nach einer langen Phase im Dauerkrisen-Modus nun zuversichtlicher nach vorne schauen. Zumal der Lichtkonzern im ersten Geschäftsquartal zumindest einen kleinen Nettogewinn verbuchen konnte. Die Münchner setzen darauf, dass es im Jahresverlauf zu keinen weiteren erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Krise kommt, die Osram im vergangenen Jahr stark belastet hatte. Bereits vor 2020 hatte das Unternehmen mit der anhaltend mauen Autokonjunktur und schwachen Geschäften mit Smartphone-Herstellern zu kämpfen.

Der Konzern steckt mitten in einem großen Spar- und Umbauprogramm und war im vergangenen Jahr trotz der Krise nach einer langen Hängepartie von AMS übernommen worden. Der Apple-Zulieferer aus der Steiermark ist zwar kleiner als Osram, die Geschäfte der Österreicher liefen zuletzt aber deutlich besser. AMS-Chef Alexander Everke will zusammen mit Osram einen europäischen Weltmarktführer für Sensoriklösungen und Photonik schmieden und die Münchner wieder dauerhaft in die Gewinnzone zurückführen.


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