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3 Gründe, die jetzt für die CureVac-Aktie sprechen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.09.2021, 11:26  |  1584   |   |   

Autsch! Das tat weh. Nach dem schönen Aufbäumen im August rasselte die CureVac-Aktie wieder deutlich unter die Marke von 50 Euro. Manch einer fürchtet nun einen noch viel schlimmeren Absturz angesichts der wegschwimmenden Felle rund um das Geschäft mit COVID-19. Aber drei gute Gründe sprechen dafür, dass CureVac (WKN: A2P71U) sich stabilisieren wird.

1. Die gute Kapitalisierung der CureVac-Aktie

Übel wäre, wenn CureVac auf die Einnahmen aus dem Verkauf von COVID-Impfstoffen angewiesen wäre, um seine Projekte stemmen zu können. Dann müsste man jetzt mit weiteren Eigenkapitalerhöhungen rechnen, mit entsprechender Verwässerung für die Aktionäre. Aber das droht nicht.

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Geschickt sammelte das Management im Februar eine gute halbe Mrd. US-Dollar ein. Da der Ausgabepreis damals bei 90 US-Dollar lag, war dafür nur eine geringe Verwässerung erforderlich. Wer damals zugegriffen hat, wird sich heute ärgern. Doch aus heutiger Sicht ist es eine gute Sache, die den Kurs stützt.

Zum 30. Juni meldete das Unternehmen 1,36 Mrd. Euro an liquiden Mitteln. Damit sollte es möglich sein, ohne weitere Kapitalmaßnahmen die Unternehmensentwicklung voranzutreiben.

2. Die CureVac-Aktie verfügt weiterhin über Chancen mit COVID-Impfstoffen

Eine kurzfristige Umsatzausweitung wäre dafür natürlich trotzdem hilfreich. Die Kollegen von BioNTech (WKN: A2PSR2) haben nun so viel Barmittelzuflüsse, dass sie theoretisch sämtliche Projekte auf eigene Faust durchziehen könnten, ohne Partner aus der Pharmaindustrie finanziell zu beteiligen.

Bei CureVac werden die Zuflüsse selbst im besten Fall deutlich geringer ausfallen, sodass Kooperationsvereinbarungen zur Risikoreduzierung weiterhin erforderlich sein werden. Aber ich frage mich, ob die Aussichten der CureVac-Aktie nicht trotzdem besser sind als vor gut einem Jahr, als sie nach dem Börsendebut zu mehr als 50 Euro gehandelt wurde.

Damals war noch überhaupt nicht klar, ob das mRNA-Prinzip ausreichend gut funktionieren würde und die Anzahl der Rivalen war groß. Heute wissen wir hingegen, dass der mRNA-Technologie eine große Zukunft bevorsteht. Und obwohl CureVac seine Pläne mit COVID-Impfstoffen zuletzt deutlich zurückschrauben musste, ist das Unternehmen weiterhin im Rennen.

Zum einen könnte der Impfstoffkandidat der zweiten Generation (CV2CoV), der mit Varianten besser zurechtkommt, noch wichtig werden, falls es zu Rückschlägen in der Pandemieentwicklung kommt. Zum anderen ist CureVac gut im Booster-Geschäft positioniert, das trotz der jüngsten Relativierung sicherlich noch an Bedeutung gewinnen wird über die kommenden Jahre.

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