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Negative Faktoren überwiegen – aber kein Grund für Schwarzmalerei

An den Börsen hat man es derzeit mit einer schwierigen Gemengelage zu tun. Als Belastungsfaktoren können vor allem folgende Aspekte genannt werden:

An den Börsen hat man es derzeit mit einer schwierigen Gemengelage zu tun. Als Belastungsfaktoren können vor allem folgende Aspekte genannt werden:

- das abnehmende Tempo der Konjunkturerholung
- Lieferkettenprobleme
- Materialknappheit
- steigende Energiepreise bis hin zu Problemen in der Energieversorgung
- Inflationsängste
- die bald abnehmende Liquiditätszufuhr der Notenbanken
- zunehmende Regulierung in China
- Probleme am Immobilienmarkt in China
- sinkende Gewinnerwartungen

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Auf der Habenseite konnten die Bullen jüngst folgende Entwicklungen für sich verbuchen:

- Bewegung im US-Schuldenstreit
- Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China
- leichte Entspannung am Energiemarkt

Einige dieser Themen haben schon länger Auswirkungen auf die Börsenkurse, manche sorgten erst kürzlich womöglich für Kursbewegungen. Dabei lässt sich häufig allerdings nur sehr schwer feststellen, was genau die Kurse kurzfristig beeinflusst. Denn es gibt gerade im sehr kurzfristigen Bereich stets auch Kursbewegungen, die sich nicht mit bestimmten Ereignissen begründen lassen. Hier ist von dem sogenannten Marktrauschen die Rede. Es macht daher kaum Sinn zu versuchen, einen Grund für jede kurzfristige Kursbewegung zu suchen.

Vorläufige Einigung im US-Schuldenstreit

Ob die aktuelle Einigung im US-Schuldenstreit für die jüngsten Kurserholungen an den Aktienmärkten verantwortlich war, darüber kann man zum Beispiel streiten. Ich verweise dazu unter anderem auf die Börse Intern vom 30. Juli (siehe „Mit einem Government Shutdown in die schwächsten Börsenmonate?“).

Fakt ist jedenfalls, dass dieser Streit Anleger durchaus verunsichert hat. Denn die einjährige Absicherung eines 10 Millionen Dollar schweren Pakets von US-Anleihen gegen Zahlungsausfall hatte sich zum Beispiel laut dem Datenanbieter Markit kürzlich noch auf 25.000 Dollar verteuert. Ein Monat zuvor habe der Preis noch bei 3.000 Dollar gelegen. Und zweijährige Credit Default Swaps kosteten zeitweise 22.000 Dollar, im Vergleich zu 5.000 vor Monatsfrist.

Und so haben sicherlich einige Anleger mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls mit dem nun vorliegenden Gesetzentwurf zur Anhebung der US-Kreditobergrenze zunächst auf Anfang Dezember verschoben wurde. Womöglich haben diese Anleger die Aktienkurse vorgestern durch Käufe tatsächlich etwas nach oben gehievt. Mal sehen, wie sich die Kurse verhalten, wenn das Problem erneut akut wird…

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Gastautor: Sven Weisenhaus
09.10.2021, 09:43  |  1822   |   |   

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