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Big-Data-Boom

In den kommenden Jahren werden sich die erzeugten Datenmengen weltweit vervielfachen. Dies bietet die besten Voraussetzungen für Unternehmen, die mit Datenanalyse und Cloud-Services ihr Geld verdienen.

Ob zu Hause bei der Nutzung von Suchmaschinen oder in der Firma, die ihre Daten in der Cloud anstatt auf den Rechnern der Mitarbeiter speichert. Die weltweit erzeugte Datenmenge wächst in rasantem Tempo. Wurde 2019 rund um den Globus noch eine Datenmenge von 41 Zettabyte (1 Zettabyte = 1 Billion Gigabyte) generiert, sollen es nach einer Prognose des Festplattenherstellers Seagate im Jahr 2025 bereits 175 Zettabyte sein. Die Zahl der Unternehmen, die ihre Daten über Cloudanbieter speichern, steigt kontinuierlich.

Snowflake startet mit Paukenschlag

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Von diesem Trend können Unternehmen profitieren, die ihr Geld mit Cloud Computing und Big Data verdienen. Ein noch junges, aber durchaus schon bekanntes Unternehmen ist Snowflake, das 2012 in Kalifornien gegründet wurde. Der Börsengang im September 2020 war ein Paukenschlag: Das Cloud-Unternehmen sammelte 3,4 Milliarden Dollar ein. Dies war der größte IPO eines Softwareunternehmens aller Zeiten. So lag der Einstandskurs mit 245 Dollar pro Aktie um mehr als das Doppelte über dem Ausgabepreis von 120 Dollar. Auch Starinvestor Warren Buffett mischte mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway kräftig mit und beteiligte sich mit 250 Millionen Dollar an Snowflake.

Snowflake gilt als Vorzeigefirma in der neuen Welt des Cloud-Computing. Das Unternehmen bietet seinen Kunden per Abo eine Plattform, um sehr große Mengen von Daten im Internet zu speichern, zu verwalten und zu analysieren. Das Geschäftsmodell ist zukunftsträchtig. Kaum eine Technologie gewinnt so schnell an Bedeutung wie die Datenwolke. Die durch Covid-19 veränderte, digitalisierte Arbeitswelt hat diesen Trend verstärkt. Das Unternehmen zählt zu den wachstumsstärksten in der Branche. Gleichwohl ist die Aktie inzwischen sehr hoch bewertet.

Splunk macht Daten sichtbar

Eine andere Firma aus der Big-Data-Branche ist das ebenfalls aus Kalifornien stammende Unternehmen Splunk, das sein Geld mit der Entwicklung und Vermarktung von Softwarelösungen verdient. Der Name des Unternehmens bezieht sich auf die Datenanalyse von unbekannten und unstrukturierten Informationen in Anlehnung an den englischen Begriff „spelunking“ (Höhlenforschung). Die Angebote des Unternehmens ermöglichen es den Nutzern, Daten zu sammeln, zu indizieren, zu suchen, zu erforschen, zu überwachen und zu analysieren.

Splunk spricht dabei von der „Data-to-Everything Plattform“. Gemeint ist damit eine Datenanalyseplattform, die es ermöglicht, sämtliche in einem Unternehmen vorhandene Daten sichtbar, untersuchbar, überwachbar und analysierbar zu machen, um diese Daten für Handlungen oder Handlungsempfehlungen zu nutzen. Splunk ermöglicht es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen damit, den Herausforderungen des Datenzeitalters, der Digitalen Transformation und damit einhergehenden exponentiell wachsenden Datenvolumina zu begegnen.

In diesem Jahr war mit der Aktie für Anleger nicht viel zu holen. Der Titel notierte Mitte Oktober 2021 in etwa dort, wo er zu Jahresbeginn gestanden hatte. Als ein Grund für die schlechte Performance gilt die Umstellung des Geschäftsmodells auf ein Abo-Modell in der Cloud. So wuchsen die jährlich wiederkehrenden Umsätze zwar um 39 Prozent auf 2,47 Milliarden Dollar und die jährlich wiederkehrenden Erlöse in der Cloud sogar um 83 Prozent auf 877 Millionen Dollar – doch die Gewinnmargen litten massiv unter der Umstellung. Seit dem Sommer haben Anleger jedoch wieder Gefallen an der Aktie gefunden. Der Kurs lief in den vergangenen Monaten wieder deutlich aufwärts.

Hubspot zieht Kunden an

Im Gegensatz zu Splunk ging es bei der Aktie von Hubspot in den vergangenen zwölf Monaten schnurstracks nach oben. Das in Massachusetts ansässige Unternehmen bietet eine Cloud-basierte Customer Relationship Management (CRM)-Plattform an, die es Firmen ermöglicht, Kunden zu gewinnen und zu binden. Zu den Funktionen der Plattform gehören Suchmaschinen, Blogging, Website-Content-Management, Messaging, Chatbots, Social Media, Marketing-Automatisierung, E-Mail, Scoring, Vertriebsproduktivität, Ticketing- und Helpdesk-Tools, Kunden-Umfragen, Analysen und Berichte. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen an, die aus Kundeneinführung und Schulungsdiensten bestehen.

Anleger sind offenbar bullish gestimmt. Die Aktie scheint in diesem Jahr nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Ein Grund dafür dürfte der Umstand sein, dass Hubspot mit mehr als 100.000 Kunden jährlich wiederkehrende Einnahmen von über eine Milliarde Dollar erwirtschaftet.

Fazit: Big Data ist mehr als ein Trend. Das Thema dürfte auch in den kommenden Jahren noch viele Unternehmen und Anleger beschäftigen. Zugleich sollte klar sein, dass es sich bei den Firmen, die ihre Cloud-Dienste und Datenanalysen anbieten, um Wachstumswerte handelt. Die Aktienkurse können daher innerhalb kurzer Zeit stark zulegen oder eben auch deutlich verlieren.

Gastautor: Gian Hessami


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20.10.2021, 16:58  |  15911   |   |   

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