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Good News Globaler Gesundheitsmarkt: Chancen, Profiteure, Aussichten

Angesichts der Coronalage sehnen sich viele Menschen nach positiven News. Die gibt es: Der Gesundheitsmarkt hat sich im Zuge der Pandemie extrem weiterentwickelt und hält spannende Chancen für Anleger bereit.

Denkt man an den Bereich Health Care, kommen einem im Zuge der Pandemie zuerst die Impfstoffe und die Forschung an Covid-Medikamenten in den Sinn. Doch im Schatten dieser Fokusthemen hat sich im Gesundheitsmarkt noch viel mehr Wegweisendes entwickelt.

„Die Covid-19-Pandemie hat eine Reihe von Paradigmenwechseln beschleunigt. Wir haben das Potenzial, das Gesundheitswesen neu zu denken und die Herausforderungen von gesundheitlichen Ungerechtigkeiten, übermäßigen Kosten und der Verbesserung der Patientenerfahrungen anzugehen“, erklärt etwa Ron Chopoorian, Global Health Industries Leader, Partner, PwC USA, anlässlich der Veröffentlichung des PwC Global Health Consumer Surveys im vergangenen Jahr.

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Pharma, Digitalisierung, Forschung und Früherkennung – der Gesundheitsmarkt ist in sich breit gefächert und bietet nicht nur immer mehr feinjustierte Hilfe für Patienten, sondern ist auch als Investment ein Dauerbrenner. Gerade der Forschungsbereich hält spannende Themen bereit, gilt aber zugleich auch als volatil. Insbesondere die Wachstumswerte im Biotech-Sektor schwanken mitunter stark im Wert. Breiter strukturierte Konzerne bedienen hingegen meist ein ganzes Portfolio an unterschiedlichen Schwerpunkten und sind somit etwas stabiler aufgestellt. Für welche Werte man sich auch immer entscheidet: Health-Care-Titel können interessante Renditebeiträge liefern und ein diversifiziertes Depot ergänzen.

Wir schauen auf drei Sektoren bzw. Unternehmen, die ganz oben mitspielen und mit hoffnungsvollen Entwicklungen und Dienstleistungen Patienten und Investoren gleichermaßen unterstützen.

Gewinner des Wandels: Telemedizin und E-Health

Die PwC-Studie zeigt zum Beispiel, welche Bedeutung der Bereich Telemedizin erlangt hat. 91 Prozent der Teilnehmer für die PwC-Umfrage, die etwa eine Video-Sprechstunde in Anspruch genommen hatten, würden dies erneut tun. Keine Fahrtwege, keine Wartezeiten in vollen Sprechzimmern, der direkte Draht zum Arzt – immer mehr Menschen schätzen die Vorzüge virtueller Visiten und treiben somit die Digitalisierung weiter voran. Die Studie bescheinigt der Digital Health Branche ein ausgesprochen hohes Interesse seitens der Verbraucher, die sich via Telefon- oder Videosprechstunde Rat bei akuten gesundheitlichen Problemen suchen.

Weltweit führend in der digitalen Gesundheitsfürsorge ist das US-Unternehmen Teladoc Health. Anleger mussten trotz guter Ergebnisse – im dritten Quartal 2021 wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um 81 Prozent auf 522 Millionen US-Dollar – allerdings im vergangenen Jahr eine Durststrecke hinter sich bringen. Ob die Trendwende gelingt, bleibt abzuwarten.

Beständig bergauf ging es dagegen beim E-Health-Spezialisten Nexus. Zielgruppe des Software-Unternehmens sind Krankenhäuser und Einrichtungen wie zum Beispiel Pflegeheime, die mit den Tools ihr Behandlungsmanagement und ihre Diagnoseverfahren optimieren können. Das Unternehmen konnte in den ersten neun Monaten 2021 den Umsatz um 19 Prozent und das EBIT um rund 18 Prozent steigern und setzte seinen Wachstumskurs fort. Auch die Aktie kletterte im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich nach oben.

Pharma: Value-Titel zeigen sich robust

Die Entwicklung neuer Medikamente ist für viele Anleger der Inbegriff des Gesundheitssektors. Dabei sind die großen Player oftmals sehr solide und breit aufgestellt. Beispiel: Bayer. Der Konzern wartete kürzlich mit positiven Nachrichten zur Therapie von Prostatakrebs auf. Auch für die Behandlung von Nierenerkrankungen im Rahmen von Diabetes Mellitus steht ein Medikament zur Verfügung, das gute Umsätze verspricht. Insgesamt umfasse die Produktpipeline mehr als 50 Projekte in klinischer Entwicklung. Wie Pharma-Vorstand Stefan Oelrich gegenüber dem Handelsblatt weiter erklärt, haben das bereits zugelassene Prostatakrebs-Medikament Nubeqa, der im Zulassungsverfahren befindliche Wirkstoff Finerenone bei Nierenerkrankungen und ein neuartiges Medikament gegen Wechseljahrsbeschwerden, für das die zulassungsrelevante Studie geplant ist, „Blockbuster-Potenzial“.

Abseits von Monsanto-Sorgen läuft es für den Bayer-Konzern ausgesprochen gut. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal 2021 währungs- und portfoliobereinigt um 14,3 Prozent auf 9.781 Millionen Euro (Vorjahr: 8.506 Millionen Euro). Der Dax-Titel konnte zuletzt wieder einen Sprung nach oben verzeichnen.

BioNTech: Hoffnungen in der Krebstherapie und der Kampf gegen Infektionskrankheiten

Impfstoffe gegen Gürtelrose, Malaria und Tuberkulose, weiterhin der Kampf gegen Covid und große Hoffnungen in der Krebstherapie verspricht der Mainzer Pfizer-Partner BioNTech. Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech, verweist vor allem auf die Anstrengungen im Bereich Auffrischungsimpfungen und Zulassungen für jüngere Altersgruppen. „Des Weiteren haben wir in diesem Quartal insbesondere unsere Onkologie-Pipeline vorangetrieben“, so der Konzernchef anlässlich der Ergebnisse zum dritten Quartal 2021. „Unser Ansatz in der Onkologie geht auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten ein, indem wir mehrere therapeutische Plattformen einsetzen, die auch kombiniert werden könnten. Mit der kürzlich erfolgten Behandlung des ersten Patienten mit Autogene Cevumeran als adjuvante Therapie für Patienten mit Hochrisiko-Darmkrebs befinden sich nun vier Programme in der Phase-2-Entwicklung, während unsere Pipeline in die fortgeschritteneren Entwicklungsphasen übergeht. Wir werden auf der anstehenden SITC-Konferenz positive klinische Daten für sechs unserer Onkologie-Programme präsentieren, die unter anderem vorteilhafte Sicherheitsprofile und robuste Immunantworten für unsere Therapiekandidaten zeigen.“

Die Umsätze entwickeln sich positiv: Für die neun Monate bis zum 30. September 2021 ergab sich ein Gesamtumsatz von 13.444,2 Millionen Euro, verglichen mit 136,9 Millionen Euro für den Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg sei hauptsächlich auf die rapide Steigerung der weltweiten Covid-19 Impfstoff-Versorgung zurückzuführen, führt das Unternehmen aus. Aktuell arbeitet BioNTech an angepassten Impfstoffen gegen die derzeit grassierende Omikron-Variante. Auch wenn Anleger das Interesse an der Impfstoff-Schmiede zuletzt etwas verloren haben und der Titel jüngst enttäuschte: Die Produktpipeline ist prall gefüllt und könnte auch nach Eindämmung der Pandemie langfristig für Fantasie sorgen.

Autor: KS






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