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Egbert Prior Sixt bleibt weiter auf Rekordfahrt

Der Autovermieter gehört zu den Topperformern auf dem Kurszettel. In den letzten zehn Jahren hat sich die Aktie mehr als verfünffacht!

Der Autovermieter gehört zu den Topperformern auf dem Kurszettel. In den letzten zehn Jahren hat sich die Aktie mehr als verfünffacht! Aufgrund der allgemeinen Marktkorrektur gibt es das Papier jetzt mit einem erheblichen Abschlag gegenüber dem Allzeithoch, das im letzten November mit 96 Euro markiert wurde. Aktueller Kurs 70 Euro. Damit beträgt der „Rabatt“ 27%. Das Unternehmen hat soeben das beste erste Quartal der Firmengeschichte abgeliefert. Von Anfang Januar bis Ende März ist der Umsatz gegenüber 2019, dem Jahr vor Corona, um 15% auf 581 Millionen Euro geklettert. Der Vorsteuergewinn (Ebt) hat sich sogar gegenüber Q1 2019 auf 94 Millionen verdoppelt. Das übertraf die Erwartungen der Analysten. Bei einem Vergleich mit dem Coronajahr 2021 fallen die Wachstumsraten sogar noch viel höher aus, doch sind die Ergebnisse durch die zahlreichen Mobilitätseinschränkungen wegen der Pandemie verzerrt. So stieg der Umsatz gegenüber dem 1. Quartal letzten Jahres um 76%, der Vorsteuergewinn lag um 107 Millionen über dem Verlust des Vorjahresquartals 2021 von 13,7 Millionen. Wie ein Fels in der Brandung steht Sixt in der Krise da. Das Erfolgsrezept ist eine Kombination von Internationalisierung, Marktanteilsgewinnen, Digitalisierung und kluge Flottenpolitik. Die Engpässe auf dem Fahrzeugmarkt wegen der Chipkrise etc. konnten in etwa kompensiert werden. Die Pullacher haben beispielsweise neue Hersteller in ihr Portfolio aufgenommen. Nach Australien ist Sixt jetzt auch in Kanada unterwegs. Davon erhofft sich der Autovermieter Synergien mit dem bereits bestehenden Angebot auf dem US-Markt. Hier sind die Bayern inzwischen auf 28 der 30 größten Airports vertreten. Zuletzt hat der Autovermieter Filialen an den Flughäfen Charlotte und Baltimore eröffnet. Auch in Kanada möchte sich Sixt ein schönes Scheibchen abschneiden, das Marktpotential dort wird auf 1,4 Milliarden Euro geschätzt. Der stark steigenden Inflation begegnen die Pullacher mit einem konsequenten Kostenmanagement. Die Mobilitätsplattform One baut ihr Wachstum weiter aus mit neuen Angeboten wie etwa das im Februar eröffnete Van and Truck Center auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel. Der Autovermieter ist auch optimistisch für das zweite und dritte Quartal. Nach dem Wegfall der meisten Corona-Einschränkungen ist der Nachholbedarf der Geschäftsreisenden und Touristen hoch. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet Sixt mit einem „deutlich steigenden“ Umsatz, der Vorsteuergewinn soll in einer Spanne zwischen 380 und 480 Millionen landen. Im Vorjahr gingen 2,3 Milliarden durch die Bücher, der Gewinn vor Steuern war auf den Rekordwert von 442 Millionen gestiegen. Wegen Corona, Ukraine, Inflation plant Sixt vorsichtig, auch weil es an der Börse gut ankommt, positiv zu überraschen. Die Dividende bläuft sich auf 3,72 Euro je Vorzugsaktie. Rendite 5,3%. Börsenwert 1,2 Milliarden. Das KGV (2023) 11. Billig. Fazit: Sixt bleibt auf der Überholspur.





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Gastautor: Egbert Prior
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Egbert Prior Sixt bleibt weiter auf Rekordfahrt Der Autovermieter gehört zu den Topperformern auf dem Kurszettel. In den letzten zehn Jahren hat sich die Aktie mehr als verfünffacht! Aufgrund der allgemeinen Marktkorrektur gibt es das Papier jetzt mit einem erheblichen Abschlag gegenüber dem Allzeithoch, das im letzten November mit 96 Euro markiert wurde.